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1 300 Oberlausitzer in Weiterbildung

Wer sich qualifiziert oder gerade ein Praktikum absolviert, gilt nicht als arbeitslos. Aus der Statistik fällt er aber nicht.

Knapp 1 300 Oberlausitzer bilden sich weiter. © dpa

Bautzen. Im Januar nahmen in der Oberlausitz 5 260 Menschen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teil oder standen aus anderen Gründen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. 1 281 von ihnen nahmen an Weiterbildungen teil. 801 absolvierten gerade eine Aktivierungsmaßnahme für den Arbeitsmarkt, dazu zählen beispielsweise Praktika in Betrieben. 317 Arbeitslose waren im Januar krank gemeldet und standen deshalb nicht für den Arbeitsmarkt bereit.

Sie alle gelten während der Zeit ihrer Qualifizierungen oder Krankheit nicht als arbeitslos, sondern als unterbeschäftigt. „Niemand wird in der Statistik versteckt“, betont Thomas Berndt, Chef der Bautzener Arbeitsagentur. Die Unterbeschäftigung als Summe aus Arbeitslosen und Teilnehmern an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen belief sich im Januar in der Oberlausitz auf insgesamt 25 698 Personen. Das waren 1 260 mehr als im Dezember 2018, aber 2 290 weniger als vor zwölf Monaten.

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Aktuell liegt der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung bei 79,5 Prozent, teilte die Arbeitsagentur Bautzen mit. (SZ/tbe)

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