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Dippoldiswalde

1.365 Böller im Gepäck

Die Bundespolizei schnappt in Altenberg drei Jugendliche mit zum Teil illegaler explosiver Fracht.

Knapp 13,5 Gramm Sprengstoff war in den Feuerwerkskörpern verbaut.
Knapp 13,5 Gramm Sprengstoff war in den Feuerwerkskörpern verbaut. © Malte Christians/dpa

Am Sonntag haben Beamte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel auf dem Bahnhof Altenberg drei jugendliche Deutsche mit einer enormen Menge teils verbotener Pyrotechnik erwischt. Die drei Jugendlichen (15, 15, 16), welche drei Rucksäcke und zwei Taschen bei sich führten, waren den Bundespolizisten gegen 14 Uhr aufgefallen. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Bundespolizisten im Gepäck insgesamt 1.365 Stück Feuerwerkskörper, mit einem Sprengstoffanteil von 11.964 Gramm. Die aufgefundene Pyrotechnik mit einem Gesamtwert von etwa 700 Euro hatten die Jugendlichen vermutlich kurz zuvor in Tschechischen gekauft.

Im Rahmen der polizeilichen Sachbearbeitung gab einer der Jugendlichen an, dass er bereits unerlaubte Pyrotechnik besitzt, welche er bei sich zu Hause lagert. Im weiteren Verlauf erfolgte die Übergabe dieser Feuerwerkskörper an die Bundespolizei.

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Bei den Feuerwerkskörpern handelte es sich unter anderem um Kugelbomben mit einer Größe von einem Handball. Insgesamt stellten die Beamten Pyrotechnik mit einem Sprengstoffanteil von knapp 13,5 Gramm sicher. Zum Teil handelte es sich dabei um in Deutschland nicht zugelassene Pyrotechnik und um Feuerwerkskörper der Kategorie 3, welche nur von ausgebildeten Feuerwerkern zu besonderen Anlässen verwendet werden darf.

Aus diesem Grund weist die Bundespolizei darauf hin, dass nicht geprüfte oder nicht zugelassene Feuerwerkskörper enorm gefährlich sind und zu ernsthaften Verletzungen führen können. Der Besitz und die Einfuhr von nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern sind in Deutschland verboten. Wer diese mit sich führt macht sich strafbar. (SZ)

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