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13. Februar: Polizei sieht wenig Gefahr

Für den Jahrestag der Zerstörung Dresdens mobilisieren Rechte und Linke. Zwar rechnet die Polizei mit wenig Gefahr, dennoch wird der Einsatz einer der größten in diesem Jahr.

© Archiv: dpa

Dresden. Gleich zwei Aufmärsche von Rechtsextremen, und der Gegenprotest formiert sich bereits. Dennoch sieht die Polizei dem Einsatz entspannter entgegen als noch vor einigen Jahren, als in Dresden Polizeisperren durchbrochen, Barrikaden angezündet und etliche Beamte verletzt wurden. „Nach unserer Einschätzung hat der 13. Februar keine überregionale Bedeutung mehr – weder für Rechts noch für Links.“, so Polizeisprecher Thomas Geithner

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Dennoch werde der Polizeieinsatz sicherlich wieder zu den größeren in diesem Jahr gehören. „Im Vergleich zu manch anderen Jahren sehen wir den Einsatztagen nicht mit Sorge entgegen“, so Geithner. Dass sich die Neonazis auf den 11. und 18. Februar aufteilen, streckt zwar den Einsatz insgesamt. „Für uns ist das auf jeden Fall besser als am 13. Februar. So erwarten wir für den eigentlichen Gedenktag auch keine Auseinandersetzungen“, erklärt Geithner.

Es sei aber noch zu früh für eine abschließende Einschätzung. Deshalb könne auch noch nicht gesagt werden, wie viel Verstärkung für die Bereitschaftspolizei aus anderen Bundesländern angefordert wird. Klar ist, dass es Gegenproteste für beide geplanten Aufmärsche von Neonazis geben wird. Das Bündnis Dresden Nazifrei hat angekündigt, verhindern zu wollen, dass Rechtsextreme durch die Innenstadt oder Neustadt laufen. An- und Ummeldungen sind bis kurz zuvor möglich. (SZ/awe)

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