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Stadt soll Flächen und Gebäude für Sozialwohnungen kaufen

Linke, Grüne und SPD wollen, dass mehr Sozialwohnungen ohne Bindungsfrist entstehen.

© Symbolfoto: dpa

Die städtische Gesellschaft Wohnen in Dresden (WiD) errichtet derzeit 800 Wohnungen für Menschen mit kleinem und mittlerem Einkommen. Weitere 1.700 sind geplant. Doch dies reiche nicht aus, da rund jeder sechste Dresdner Haushalt Anspruch auf eine geförderte Wohnung hat, sagt der Chef der Linken-Fraktion im Stadtrat, André Schollbach. 

Jeweils sechs Millionen Euro will die Kooperation aus Linken, Grünen und der SPD der WiD dieses und nächstes Jahr Verfügung stellen, damit Grundstücke und Immobilien erworben werden können. Zudem soll eine Million Euro in die kooperative Baulandentwicklung fließen, um Gemeinwohlflächen zu kaufen. Erzielt die Stadt überplanmäßige Einnahmen aus Grundstücks- und Gebäudeverkäufen, sollen diese für den Kauf von Flächen und Häusern, die für den Wohnungsbau geeignet sind, genutzt werden. Über den Antrag werde im Februar im Stadtrat abgestimmt, so Michael Schmehlich (Grüne).

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