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130 000 Euro für Dorf-Entwicklung

Die EU will ländliche Regionen unterstützen. Kommunen und Vereine können Projekte abgeben. Auch Elstra ist interessiert

© dpa

Elstra. Bis 2020 will die Leader-Region Westlausitz – zu der auch die Stadt Elstra gehört – scheibchenweise rund acht Millionen Euro unters Volk bringen. Darüber informierte Elstras Bürgermeister Frank Wachholz jetzt den Stadtrat. Leader ist der Name für ein Programm der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Um Fördermittel aus diesem Programm zu bekommen, haben sich Regionen auf freiwilliger Basis zusammengefunden. In der Westlausitz sind das 13 Städte und Gemeinden.

Zunächst gibt es Zuschüsse für die bedarfsgerechte Entwicklung von sozialer und technischer Infrastruktur, für Maßnahmen des Hochwasserschutzes und der Gewässerunterhaltung sowie für Stärkung der allgemeinen soziokulturellen Infrastruktur und der Stärkung naturnaher und ökologischer Flächennutzung. In diesem Zusammenhang können zum Beispiel die Sanierung von Kindergärten und Schulen, der Ausbau von Straßen oder die Renaturierung von Gewässern gefördert werden. Aber auch die Modernisierung von Vereins- und Dorfgemeinschaftshäusern können finanzielle Unterstützung erhalten. Für den ersten Aufruf steht ein Budget von knapp 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. Er läuft bis zum 31. März. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen alle Unterlagen eingereicht sein.

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Der zweite Projektaufruf ist dagegen bis zum 30. September gültig und umfasst Fördermittel in einer Höhe von 130 000 Euro. Mit diesen Mitteln soll die regionale Bildungslandschaft entwickelt, die touristische Attraktivität unterstützt und generationsübergreifende Begegnungen geschaffen werden. Ausführliche Infos zu den Projektaufrufen finden sich auf der Homepage des Vereins. Wer an Fördermitteln aus dem EU-Topf interessiert ist, kann sich im Planungsbüro Schubert telefonisch erkundigen unter 03528/41960. Interessenten könnten sich aber auch jederzeit zunächst erst einmal an ihn wenden, so Bürgermeister Frank Wachholz. Am 11. Mai erfolgt die Bewertung der Projekte für den ersten, am 9. November für den zweiten Aufruf. (szo)

www.region-westlausitz.de