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Bautzen

145 Busse blieben im Depot

Die Gewerkschaft Verdi fordert höhere Löhne im Nahverkehr. Dafür rief sie am Mittwoch zum Warnstreik auf – auch in Bautzen.

© dpa

Bautzen. Als „starkes Signal an die Arbeitgeber“ wertete Jürgen Becker von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft Verdi den morgendlichen Warnstreik bei der Regionalbus Oberlausitz GmbH an diesem Mittwoch. An der Arbeitskampfmaßnahme in Bautzen hätten sich etwa 160 Beschäftigte beteiligt, darunter auch einige, die gar keinen Dienst hatten, sagte der Gewerkschaftssekretär.

Nach Auskunft von Regiobus-Geschäftsführerin Andrea Radtke blieben zwischen dem frühestmöglichen Dienstbeginn um 3.50 Uhr und 8 Uhr insgesamt 145 Busse in den Depots im Landkreis Bautzen und im nördlichen Landkreis Görlitz. Ab 8 Uhr seien die für den Fahrplan notwendigen Busse dann von den Höfen gerollt. Ab etwa 8.30 Uhr sei der Verkehr wieder nach Fahrplan gerollt.

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Verdi hatte sachsenweit mehr als 1 300 Beschäftigte von Nahverkehrsunternehmen zum Warnstreik aufgerufen – außer in Bautzen unter anderem in Dresden, Zittau, Pirna und Meißen. Mit der Maßnahme will die Gewerkschaft ihrer Forderung nach höheren Löhnen für die Mitarbeiter Nachdruck verleihen. Zurzeit liege der Stundenlohn bei 12,30 Euro, Ziel seien 15,66 Euro und eine höhere Vergütung für Lehrlinge. Die Arbeitgeber hätten in der bisherigen Tarifverhandlung kein Angebot vorgelegt und und die Verdi-Forderung als absurd zurückgewiesen, kritisiert die Gewerkschaft. (SZ/tbe)