merken

1,5 Millionen mehr im Stadtsäckel

Am Ende des Jahres wird es einen Haushaltsüberschuss geben. Die Stadt ist auf dieses Geld angewiesen.

© Symbolfoto: dpa

Von Nina Schirmer

Radebeul. In der Stadt gibt es eine stabile Haushalts- und Finanzlage. Wie Kämmerin Kerstin Kramer in der letzten Stadtratssitzung berichtete, ist die Zahlungsfähigkeit der Stadt gesichert. Sie prognostiziert einen Haushaltsüberschuss am Ende des Jahres von 1,5 Millionen Euro. Die liquiden Mittel der Stadt werden voraussichtlich bei 13,1 Millionen Euro liegen.

TOP Deals
TOP Deals
TOP Deals

Die besten Angebote und Rabatte von Händlern aus unserer Region – ganz egal ob Möbel, Technik oder Sportbedarf – schnell sein und sparen!

Wie in den letzten Jahren liegen die Erträge der Stadt über dem Plan. Bei den Steuereinahmen macht Radebeul wieder Plus. Die Kämmerei rechnet mit Mehreinnahmen von über 1,4 Millionen Euro. Insgesamt werden rund knapp 29,8 Millionen Euro Steuern eingenommen. Aufseiten der Ausgaben will die Stadt genau im Plan bleiben. Zwar liegen die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen höher als geplant. Weniger Geld als geplant muss dafür für die Kreisumlage und für planmäßige Abschreibungen ausgegeben werden. Die Personalkosten für die Verwaltung machen mit rund 14,5 Millionen Euro den größten Teil der Ausgaben aus.

Trotz der positiven Ergebnisses wies Kerstin Kramer auch auf Belastungen hin, die in den kommenden Jahren auf den Stadthaushalt zu kommen. Dazu gehörten steigende Personalkosten, insbesondere im Bereich der Kindertagesstätten. Auch bei der Pflege von Grünanlagen und Bäumen kämen künftig mehr Kosten auf die Stadt zu. Ebenso wie bei der Unterhaltung und der kommunalen Gebäude und der Straßeninfrastruktur. Die Erhöhung der Kreisumlage stelle eine weitere Belastung im Haushalt dar.

Der Überschuss, der in diesem Jahr entsteht, soll für Investitionen im Jahr 2019 verwendet werden, sagt Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos).