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16 Tote bei US-Drohnenangriffen in Pakistan

Bei den ersten US-Drohnenangriffen in Pakistan seit etwa einem halben Jahr sind nach Angaben von Sicherheitsbehörden 16 militante Islamisten getötet worden.

Islamabad. Bei den ersten US-Drohnenangriffen in Pakistan seit etwa einem halben Jahr sind nach Angaben von Sicherheitsbehörden 16 militante Islamisten getötet worden. Drohnen feuerten demnach am Mittwochabend und Donnerstag etwa 20 Raketen auf zwei Stützpunkte in der Region Nord-Waziristan nahe der Grenze zu Afghanistan ab.

Ziel des ersten Angriffs am Mittwoch waren demnach ein Gelände und ein Fahrzeug in Ghulam Khan in Nord-Waziristan. Dabei seien sechs Extremisten gestorben. Bei ihnen handele es sich um vier Usbeken und zwei pakistanische Taliban, sagte ein Vertreter der pakistanischen Sicherheitsbehörden, der anonym bleiben wollte, der Nachrichtenagentur dpa.

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Bei dem zweiten Angriff am Donnerstag wurden zehn mutmaßliche Mitglieder des afghanischen Haqqani-Netzwerks, einer Taliban-Gruppe, getötet.

Die an der Grenze zu Afghanistan gelegene Region gilt als Hochburg der Taliban und der mit ihnen verbündeten Kämpfer der Terrororganisation Al-Kaida. Wenige Stunden zuvor hatte sich die Islamische Bewegung von Usbekistan zu dem Angriff auf den Flughafen der Metropole Karachi am vergangenen Wochenende bekannt. Die Gruppe steht der Al-Kaida nahe.

Die pakistanische Regierung hatte die USA im vergangenen Jahr aufgefordert, die Drohnenangriffe einzustellen. Friedensgespräche mit den Taliban endeten allerdings ohne Ergebnis. (dpa)