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Politik

17 Bewerber wollen den SPD-Vorsitz

Im Wettbewerb um den künftigen Vorsitz der SPD treten acht Duos und ein Einzelbewerber gegeneinander an. An der Zahl kommt bereits Kritik auf. 

© Michael Hanschke/dpa (Symbolfoto)

Berlin. Im Wettbewerb um den künftigen Vorsitz der SPD treten acht Duos und ein Einzelbewerber gegeneinander an. Das teilte die kommissarische Vorsitzende Manuela Schwesig am Montag in Berlin mit. Die Bewerbungsfrist war am Sonntag geendet. Am Sonntag war in der Partei zunächst lediglich von den acht Duos die Rede. Wie es in Parteikreisen nun hieß, erreichte auch der Bundestagsabgeordnete Karl-Heinz Brunner aus Bayern die nötige Mindestunterstützung aus der Partei.

Schwesig sagte, der Wettbewerb solle von gegenseitiger Fairness geprägt sein. Sie räumte ein, dass Kritiker sagten, es seien zu viele Kandidaten. "Wer Parteivorsitzender werden will, der muss das durchhalten", sagte Schwesig aber.

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Folgende Bewerberduos treten gegeneinander an: Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Klara Geywitz, bisher Brandenburger Landtagsabgeordnete; Ex-NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans und die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken; Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius und Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping sowie die Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission, Gesine Schwan, und Parteivize Ralf Stegner. 

Antreten werden zudem Europa-Staatsminister Michael Roth und Ex-NRW-Familienministerin Christina Kampmann; die Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach und Nina Scheer; Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange und der OB von Bautzen, Alexander Ahrens, sowie die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis und der Verdi-Chefökonom Dierk Hirschel.

Am Mittwoch starten in Saarbrücken 23 Regionalkonferenzen, bei denen sich die Bewerber der Basis und der Öffentlichkeit vorstellen. (dpa)

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