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Görlitz

Bundespolizei schnappt Schwarzarbeiter

Die Ludwigsdorfer Beamten beschlagnahmten den illegalen Lohn und zogen die entsprechenden Konsequenzen.

Symbolbild
Symbolbild © Symbolbild: dpa/Monika Skolimowska

Die Bundespolizei Ludwigsdorf hat von Freitag bis einschließlich Sonntag elf ukrainische und sechs georgische Staatsangehörige angezeigt. Ihnen werden Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz in mehrfacher Hinsicht vorgeworfen. Das teilt Bundespolizei-Sprecherin Ivonne Höppner mit.

Einige Personen waren bereits als Schwarzarbeiter tätig, weshalb sie nicht mehr einreisen durften. In diesem Zusammenhang hat die Bundespolizei zum Beispiel bei einem 46-Jährigen Ukrainer 1.200 Euro und bei einem 33-Jährigen Ukrainer 500 Euro illegal erworbenen Arbeitslohn beschlagnahmt.

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Andere befanden sich unmittelbar auf dem Weg zur Schwarzarbeit - auch bei ihnen erlosch das Reiserecht.

Die Fahnder hinderten insgesamt sechs georgische Staatsangehörige im Alter von 24 bis 44 Jahren an der Einreise. Bei der Kontrolle ergaben sich widersprüchliche Aussagen zu ihren Reisegründen. Des Weiteren konnten die Männer das notwendige Geld zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes nicht vorweisen. Bei dem 44-jährigen Georgier wurde außerdem in seinem Reisegepäck ein gefälschter ukrainischer Führerschein aufgefunden. Ihn erwartet nun zusätzlich noch eine Anzeige wegen des Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen.

Elf der geschnappten Personen werden nach Polen abgeschoben, und dürfen für zwei bzw. vier Jahre nicht wiederkommen. Bei drei Ukrainern wird die zuständige Ausländerbehörde den Fall übernehmen und die ausländerrechtlichen Entscheidungen treffen. Zwei Ukrainer reisten nach Polen aus, und einem Ukrainer wurde die Weiterreise gestattet.

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