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170 Müglitztaler sagen ihre Meinung

Zwölf Prozent der Einwohner haben sich an der Umfrage zur Zukunft beteiligt. Ein Wunsch steht ganz vorn.

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Von Heike Sabel

Müglitztal. Über 1 500 Umfragebögen wurden in der Gemeinde Müglitztal verteilt. Bei dem Aufwand dafür und die Erstellung hat sich Ulrike Fischer (Heimatverein Maxen) etwas mehr erwartet. Zwei, die sich die Mühe machten und die Fragen ausfüllten, wurden beim Gemeinderat am Mittwochabend als Gewinner von zwei Preisen ausgelost. Es handelt sich um einen Gutschein für die Naturbühne Maxen und das Geibeltbad Pirna. Die Auswertung der Ergebnisse erfolgt noch in der dafür gebildeten Arbeitsgruppe. Danach wird im nächsten Gemeinderat am 7. Dezember darüber informiert. Interessant sei, dass sich mehr Zugezogene, die nach 1990 kamen, beteiligten als schon vorher in der Gemeinde Wohnende. Und eines steht schon fest, sagt Ulrike Fischer: Sehr viele wünschen sich den Ausbau und die Schaffung von Radwegen und erinnern Bürgermeister Andreas Burkhardt damit an sein Wahlversprechen von vergangenem Jahr. Der sei da auch dran, sagt er.

Radwege sind kein einfaches Terrain. Dohna beschäftigt sich seit Jahren damit, hat schon viele Analysen und Pläne erstellt und ist noch nicht viel weiter. Ein Weg durchs Müglitztal, von Heidenau bis Glashütte, Geising und Altenberg, ist ein nicht ganz preiswertes Vergnügen und auch deshalb immer wieder verschoben worden.

Die Antworten aus dem Fragebogen sollen auch in ein Leitbild fließen, dass sich die Gemeinde Müglitztal jetzt erstellen will. Der Zeitpunkt ist interessant. Denn beginnend ab nächstem Jahr werden Gespräche mit Dohna hinsichtlich einer gemeinsamen Zukunft geführt. Das Leitbild, also die Vision für die Gemeinde, war lange gefordert worden. Dass es ausgerechnet jetzt kommt, macht die Sache spannend.