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Döbeln

180 Corona-Infizierte wieder gesund

Die Zahl der bestätigten Fälle im Landkreis Mittelsachsen ist konstant. Der Landrat Matthias Damm (CDU) ist verhalten optimistisch.

Landrat Matthias Damm (CDU): „Es ist sehr erfreulich, dass die Zahlen stabil sind, aber wir müssen weiterhin die aktuelle Entwicklung abwarten.“
Landrat Matthias Damm (CDU): „Es ist sehr erfreulich, dass die Zahlen stabil sind, aber wir müssen weiterhin die aktuelle Entwicklung abwarten.“ © Archivfoto: André Braun

Mittelsachsen. Den dritten Tag hintereinander gab es in Mittelsachsen keinen neuen Corona-Fall. Es bleibt bei 241 Infizierten. Rechnerisch seien rund 180 Personen wieder genesen. „Es besteht keine Meldepflicht für Gesundschreibungen, daher lässt sich der Wert nur errechnen. In der Regel gelten die Infizierten nach zwei Wochen als geheilt“, erklärt die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Annelie Jordan. 

Aus Sicht von Landrat Matthias Damm lässt sich daran noch keine belastbare Tendenz ablesen: „Es ist sehr erfreulich, dass die Zahlen stabil sind, aber wir müssen weiterhin die aktuelle Entwicklung abwarten.“ Die bestätigten Fälle könnten mit der Öffnung der Läden und Teilöffnung der Schulen unter Umständen wieder steigen. Daher appelliert er an die Bevölkerung, die Hygieneregeln stets zu beachten.

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Im Krankenhaus Mittweida befinden sich derzeit zwei Corona-Infizierte und sieben Verdachtsfälle auf der Pandemiestation. „Auf der Intensivstation werden aktuell keine Corona-Patienten versorgt“, erklärt Ines Schreiber, Pressesprecherin der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH.

In der Döbelner Klinik wird im Moment kein Patient mit einer Corona-Infektion behandelt, teilt Verwaltungsleiter Martin Preißer mit. Die Helios-Klinik Leisnig antwortete bis zum Redaktionsschluss nicht auf eine entsprechende Anfrage.

Telefonhotline geschaltet

Inzwischen haben sich auch erste Ratsuchende an das Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie Bethanien in Hochweitzschen gewandt, das eine Telefonhotline für Menschen eingerichtet hat, die nur schwer mit den Veränderungen durch die Corona-Pandemie zurechtkommen. 

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