merken

19500 Kilometer für krebskranke Kinder

Die Tour der Hoffnung hat an Popularität gewonnen. Dennoch wünschen sich die Veranstalter mehr Görlitzer Teilnehmer.

© privat

Von Ines Eifler

Görlitz. Fast 300 Mitglieder des Bodyfitness- und Gesundheitsclubs am Marktkauf und zwölf Teams aus Görlitzer Firmen, Vereinen und Schulen haben sich an der Tour der Hoffnung 2017 beteiligt. Im August haben sie bei Bodyfitness trainiert, auf Ergometern, Rudergeräten, Laufbändern und Crosstrainern Kilometer gesammelt und Geld gespendet. 19512 Kilometer und 317 Euro sind auf diese Weise zusammengekommen, Bodyfitness hat auf 400 Euro aufgerundet.

Anzeige
Ferientipps für Sachsen
Ferientipps für Sachsen

Da ist sie, die schönste Zeit des Jahres - die Sommerferien! Wir haben die Freizeittipps für Familienausflüge in Sachsen und Umgebung.

Michael Walter, Inhaber des Fitnessstudios, organisiert die Görlitzer Tour der Hoffnung seit 2012. „Wir sind damals dem Beispiel des Nieskyer Fitnessclubs von Andreas Wende gefolgt und veranstalten die Tour seitdem gemeinsam“, sagt Walter. Das Gute an dieser deutschlandweiten Spendenaktion sei, dass die Erlöse vollständig dafür eingesetzt würden, krebskranken Kindern zu helfen. „Da ist niemand dazwischen, der die Spenden einsammelt und einen Anteil einbehält.“ Zusammen mit Niesky haben die Tourteilnehmer sogar 72407 Kilometer zurückgelegt und insgesamt 2 790 Euro gespendet.

Der größte Anteil eines einzelnen Görlitzer Teilnehmers lag bei 1003 Kilometern, unter den Firmen hat Teleperformance gut 900 geschafft. Mit fast 800 Kilometern waren die beiden zehnten Klassen der Scultetus-Oberschule dabei. Zu den jüngsten Teams gehörten die „Lupinos“ des Görlitzer Karnevalsvereins und die E-Jugend des GFC Rauschwalde. Weitere Teams kamen aus der Oberschule Innenstadt, von Birkenstock, vom DRK, von der Polizei, von der IKK, vom SV Koweg, von den Görlitzer BC Squirrels und vom Karnevalsverein.

Seit 2015 Täve Schur mit der Tour der Hoffnung durch Görlitz kam und auf dem Untermarkt haltmachte, werde die Aktion stärker wahrgenommen, sagt Michael Walter. „Trotzdem wünschen wir uns mehr Teilnehmer. Manche tun sich leider immer noch schwer.“ Aber er wolle auch 2018 wieder viele Leute zum Mitmachen motivieren. Einige Firmen hätten bereits zugesagt.