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Sachsen

2,3 Millionen mehr für Langzeitarbeitslose

Der Freistaat verstärkt seine Bemühungen, Langzeitarbeitslose wieder in Beschäftigung bringen. Das lässt er sich einiges kosten.

© Jens Kalaene/dpa (Symbolfoto)

Dresden. Der Freistaat Sachsen verstärkt seine Bemühungen, Langzeitarbeitslose wieder in Beschäftigung bringen. Für das Anfang 2018 aufgelegte Programm "Sozialer Arbeitsmarkt" wurden bis Juli weitere 2,3 Millionen Euro bewilligt, wie das Wirtschaftsministerium in Dresden am Donnerstag mitteilte. Damit stieg das bisherige Gesamtvolumen auf 19,3 Millionen Euro. 

Daraus werden Experten finanziert, die Unternehmen gezielt ansprechen und beraten, aber auch Zuschüsse für Coaches, intensive Betreuung bei der Beschäftigung Langzeitarbeitsloser sowie Jobs für über 58-Jährige.

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Nach Ministeriumsangaben sank ihre Zahl zuletzt jährlich im Schnitt um gut ein Drittel - von 2014 bis Mitte 2019 von 73.124 auf 38.839. "Dieser deutliche Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit ist Ansporn für weitere Anstrengungen", sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). 

Ungeachtet der hohen Nachfrage nach Arbeitskräften brauchten viele Betroffene intensive Unterstützung und Begleitung, um den Einstieg in eine Beschäftigung zu schaffen. Etwa jeder Fünfte ist laut Ministerium fünf Jahre oder länger ohne Job. (dpa)