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Radebeul

20.000 Euro für Pflegebadewannen

Dank der Unterstützung vieler Radebeuler konnte in Klausenburg ein Altersheim ausgestattet werden.

Bei der Eröffnung des Pflegeheimes im Oktober
Bei der Eröffnung des Pflegeheimes im Oktober © Förderverein Klausenburg

Radebeul/Klausenburg. Seit 1992 pflegt die Radebeuler Lutherkirchgemeinde eine Partnerschaft mit der X. Reformierten Kirchgemeinde Klausenburg. Vor Kurzem reisten Radebeuler in die rumänische Stadt, um dort bei der Einweihung eines neues Altenpflegeheimes dabei zu sein, für das in der Lößnitzstadt viele Spenden gesammelt wurden. „So konnten wir Pflegebetten, Matratzen, Rollstühle, einen Geschirrspüler, eine Kaffeemaschine, Kopier- und Computertechnik, bis hin zu einer Kehrmaschine nach Klausenburg transportieren“, informiert Sabine Wendsche vom Förderverein Klausenburg.

Nach dem Festgottesdienst, den der Bischof der reformierten Kirche Bela Kato hielt, ging es hinüber zum Altenheim zur Einweihung. Die Lutherkirchgemeinde grüßte mit Herrnhuter Adventssternen und der Förderverein konnte einen Scheck von 20.000 Euro für zwei Pflegebadewannen überreichen. „Wir erlebten an diesem Tag in vielerlei Hinsicht ein großes dankbares Strahlen. Die Sonne strahlte vom klaren Himmel. Der neue Bau strahlte, aber vor allem die Augen und Herzen der vielen alten Menschen strahlten über die neue Wohnstätte“, so Sabine Wendsche und bedankt sich bei allen Spendern.

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Bis zur Einweihung des Pflegeheimes war es ein langer Weg. Eine mit Deutschland vergleichbare staatliche Unterstützung für die Betreuung von Alten, Kranken und sozial Schwachen gibt es in Rumäninen derzeit nicht. Ein Ende der 90er-Jahre gestarteter Versuch zum Bau eines größeren Altenpflegeheimes musste im Jahr 2000 unterbrochen werden, der Grund waren fehlende Gelder. Erst 2018 konnte der Bau fortgesetzt werden.

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