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Deutschland & Welt

219 beschädigte Autos um Flughafen

Beim Hamburger Flughafen wurden von Urlaubern abgestellte Autos demoliert. Die Polizei hat eine Vermutung, was dahinter stecken könnte.

Ein Skoda steht mit platten Reifen in der Straße Holtkoppel in Langenhorn. © Georg Wendt/dpa

Hamburg. Die ersten Fälle wurden vor ein paar Tagen bekannt - mittlerweile ist die Zahl der rund um den Hamburger Flughafen beschädigten Autos auf 219 gestiegen. Die Beschädigungen reichten von einem platten Reifen bis zum Zerstechen aller vier Reifen, vom kleinen Kratzer bis zum Zerkratzen des ganzen Fahrzeugs, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. 

Die ersten Beschädigungen waren am Montagmorgen von einem Spaziergänger im Stadtteil Langenhorn gemeldet worden. Die meisten betroffenen Autos wurden im Stadtteil Groß Borstel gefunden. Fast alle Autos hätten ein auswärtiges Kennzeichen. Zum möglichen Hintergrund der Taten konnte der Sprecher nichts sagen: "Die Ermittlungen dauern an."

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Das "Hamburger Abendblatt" berichtete unterdessen, die Polizei vermute einen Zusammenhang zu Anbietern von Park-Dienstleistungen, die sich einen Konkurrenzkampf lieferten. Die Dienstleister übernehmen beim sogenannten Valet-Parking die Fahrzeuge von ihren Kunden bei der Ankunft am Flughafen und stellen die Autos dann auf einem angeblich sicheren Parkplatz ab. Es gebe aber Schwarze Schafe, die über gar keine eigenen Abstellflächen verfügten und einfach öffentliche Parkplätze nutzten. Diese könnten zum Ärger der Konkurrenten Dumping-Preise machen. (dpa)