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Bautzen

25 000 Oberlausitzer sind unterbeschäftigt

Wer sich qualifiziert oder gerade ein Praktikum absolviert, gilt nicht als arbeitslos. Aus der Statistik fällt er aber nicht.

© dpa

Bautzen. Im März nahmen in der Oberlausitz insgesamt 5 623 Personen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teil oder standen aus anderen Gründen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. Darüber informierte jetzt die Arbeitsagentur Bautzen. 1 292 von ihnen nahmen an Weiterbildungen teil. 805 absolvierten gerade eine Aktivierungsmaßnahme für den Arbeitsmarkt, dazu zählen beispielsweise Praktika in Betrieben.

317 Arbeitslose waren im März krank gemeldet und standen deshalb nicht für den Arbeitsmarkt bereit.

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Sie alle gelten während der Zeit ihrer Qualifizierungen, Praktika oder Krankheiten nicht als arbeitslos, sondern als unterbeschäftigt. „Niemand wird in der Statistik versteckt“, betonte wiederholt Thomas Berndt, Chef der Bautzener Arbeitsagentur. Offiziell arbeitslos gemeldet waren im März in den beiden Landkreisen Bautzen und Görlitz insgesamt 19 468 Personen. Das waren 798 weniger als Ende Februar 2019 und 2 044 Personen weniger als vor einem Jahr.

Die Unterbeschäftigung als Summe aus Arbeitslosen und Teilnehmern an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen belief sich in diesem März in der Oberlausitz auf insgesamt 25 091 Menschen. Das waren fast neun Prozent weniger als zwölf Monate zuvor. Dabei lag aktuell der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung bei 77,6 Prozent. (SZ/tbe)