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2.500 Vermisste nach Hurrikan "Dorian"

Anfang September hatte der Wirbelsturm weite Teile der Bahamas verwüstet. Bislang wurden 50 Todesopfer bestätigt - die Zahl dürfte aber weiter steigen.

In der Nachbarschaft "The Mudd" in Marsh Harbor hat der Hurrikan ein Trümmerfeld hinterlassen.
In der Nachbarschaft "The Mudd" in Marsh Harbor hat der Hurrikan ein Trümmerfeld hinterlassen. © Fernando Llano/AP/dpa

Nassau/Oslo. Eine Woche nach dem verheerenden Hurrikan "Dorian" werden auf den Bahamas noch immer rund 2.500 Menschen vermisst. Das teilte die Katastrophenschutzbehörde des karibischen Inselstaats am Mittwoch mit. Die Zahl geht demnach aus einer Liste der Regierung hervor, die allerdings bislang nicht mit den Namen der Menschen abgeglichen wurde, die sich noch in Notunterkünften aufhielten. Mehr als 5500 Menschen seien inzwischen von den verwüsteten Gebieten im Norden der Bahamas auf die bevölkerungsreichste Insel New Providence gebracht worden.

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"Dorian" hatte am 1. September die Abaco-Inseln als Hurrikan der höchsten Kategorie getroffen und verharrte später über der Insel Grand Bahama. Erst nach knapp drei Tagen mit enormen Zerstörungen zog er komplett über die Bahamas hinweg. Bislang wurden nach Regierungsangaben 50 Todesopfer bestätigt. Gesundheitsminister Duane Sands sagte, die endgültige Zahl der Toten werde wohl "überwältigend" sein.

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Ein Auto steht inmitten von Trümmern. 
Ein Auto steht inmitten von Trümmern.  © Ramon Espinosa/AP/dpa

Während des Sturms war es an einem Ölhafen des staatlichen norwegischen Öl- und Gaskonzerns Equinor auf Grand Bahama zu einem Ölaustritt gekommen. Ein Spezialistenteam sei inzwischen im Einsatz, um die Folgen zu beseitigen, teilte Equinor am Mittwoch mit. Aus der Luft sei - 70 bis 80 Kilometer entfernt auf offenem Meer - möglicherweise Öl entdeckt worden, das auch einen Teil der Küste verschmutzt haben könnte. Am Hafen sei derzeit kein Austritt ins Meer festzustellen. Nach einem Bericht der Zeitung "The Nassau Guardian" warf Generalstaatsanwalt Carl Bethel dem Konzern vor, zu langsam auf die "Umweltkatastrophe" zu reagieren. (dpa)