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25.000 Bäume werden im Staatswald für Weihnachten gefällt

In Sachsens Haushalten leuchten zum Fest bis zu 1,5 Millionen Weihnachtsbäume - etliche Tausend kommen aus dem Staatswald, der in rund vier Wochen den Verkauf startet.

Pirna. Bei vielen Sachsen sind Fichten als Weihnachtsbäume beliebt. In diesem Jahr werden fürs Fest insgesamt mehr als 25.000 Bäume im staatlichen Forst Sachsens geschlagen, sagte der Sprecher des Staatsbetriebs Sachsenforst in Pirna, Daniel Thomann. Meist würden die Bäume zwischen zehn und 50 Euro kosten. Oft entschieden sich Kunden für die günstigeren Fichten oder Kiefern aber auch für teurere Nordmanntannen.

Gerade in Sachsen seien Blaufichten beliebt, berichtete Thomann. Der aus den USA stammende Baum sei im Freistaat verbreitet, weil er sich trotz der Luftverschmutzung durch den Bergbau gut entwickelte. Seine blaue Färbung lasse ihn zudem festlich erscheinen. Viele Sachsen hätten auch Blautannen im Vorgarten.

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Vom 7. Dezember an können in staatlichen Forstbezirken Weihnachtsbäume gekauft und auch selbst geschlagen werden. Den Auftakt machen Langenbernsdorf, Fischbach, Naunhof und Chemnitz.

Ein Großteil der Weihnachtsbäume Sachsens stammt allerdings von privaten Anbietern. Das Umweltministerium geht von bis zu 1,5 Millionen festlich geschmückten Bäumen in sächsischen Haushalten aus. Monokulturen von Nordmanntannen wie etwa in Nordrhein-Westfalen seien hierzulande jedoch nicht zu befürchten. Dafür habe der Anbau von Weihnachtsbäumen im Freistaat einen zu geringen Anteil an der Vegetation. (dpa)

Termine für den Weihnachtsbaum-Verkauf