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Dresden

27 Millionen Euro für Energiewende

Um die Wärmeversorgung umweltfreundlicher zu machen, hat die TU Dresden ein Projekt erarbeitet. Dafür gibt es Geld von Wirtschaftsminister Altmaier. 

© Symbolbild: Steffen Unger

Wie kann die Energiewende im Wärmesektor gelingen? Dazu erarbeitete die TU Dresden unter Federführung der Drewag gemeinsam mit der Stadtverwaltung und einem Industriepartner das Projekt „CityImpuls.“ Am Donnerstag gab es dazu grünes Licht von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Insgesamt umfasst das Projekt 50 Millionen Euro, davon sind 27 Millionen Euro förderfähig.

Etwa 45 Prozent des Dresdner Heizwärmebedarfs werden mit Fernwärme gedeckt. Um die Wärmeversorgung künftig noch umweltfreundlicher zu gestalten, müssen insbesondere die Netzhydraulik völlig neu gedacht und erneuerbare Energiequellen und vor allem Abwärme in das Fernwärmenetz integriert werden. Das erfordert auch die deutliche Senkung der Vorlauftemperatur im Heiznetz. 

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Zugleich sind die Errichtung von Solarthermieanlagen und Hochtemperaturwärmepumpen geplant. Ein sehr großer Wasser-Langzeit-Wärmespeicher soll die Systemflexibilität weiter erhöhen. Neue Preis- und Marktmodelle sollen Anreize für die Bürger schaffen, ihre veralteten Heizungsanlagen durch moderne zu ersetzen. (SZ/kh)

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