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Chemnitz

2.700 fehlende Ausbildungsplätze 

Viele Betriebe finden keine Azubis fürs Handwerk mehr. Ausbildungen können auch nach dem 1. August begonnen werden. 

Symbolbild.
Symbolbild. © Ina Fassbender / dpa

Chemnitz. Mehr als 4.500 Lehrstellen in Industrie, Handel und Dienstleistungsgewerbe in Sachsen sind für dieses Jahr noch unbesetzt. Das teilten die Sächsischen Industrie- und Handelskammern am Donnerstag in Dresden, Leipzig und Chemnitz mit.

Die meisten offenen Ausbildungsstellen verzeichnet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Chemnitz: In den Landkreisen Mittelsachsen, Erzgebirgskreis, Zwickau, Vogtlandkreis sowie der Stadt Chemnitz suchen die Arbeitgeber noch mehr als 2700 Auszubildende. 

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Mehr als 200 der offenen Stellen böten Ausbildungen als Zerspanungsmechaniker an, so die IHK.

In Dresden und den Landkreisen Görlitz, Bautzen, Meißen sowie Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sind nach Angaben der IHK Dresden noch 1.100 Ausbildungsplätze unbesetzt. Die meisten freien Angebote gebe es für Einzelhandelskaufmänner und -frauen.

In Leipzig sowie den Landkreisen Nordsachsen und Leipzig warteten noch mehr als 700 Lehrstellen auf die passenden Bewerber, so die IHK. Die meisten Ausbildungsbetriebe böten Lehrstellen zum Mechatroniker an.

Bewerbungen könnten jederzeit eingereicht werden, teilten die Industrie- und Handelskammern mit. Ein Beginn der Ausbildung sei auch nach dem 1. August möglich. (dpa)