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Kamenz

30 Jahre Thomschke in Oberlichtenau

Nicht nur der Baumaschinen-Service der Firma Thomschke in Oberlichtenau ist ein Begriff, auch der reiche Nachwuchs des Inhabers. Die Nachfolge ist kein Problem.

Wenn der Vater mit den Söhnen – dann gibt es ein Firmenjubiläum. Andreas Thomschke (2.v.r.) hat sich in Oberlichtenau vor genau 30 Jahre selbstständig gemacht. Das Unternehmen läuft, auch weil Patrick, Markus und Christian (v.l.) helfen, wenn es nötig ist © privat

Pulsnitz. Der Name Thomschke kommt am Keulenberg häufiger vor. Und nicht nur dort, wenn man zum Beispiel an die „Thomschke-Brothers“ denkt, die den Triathlonsport betreiben und des – wie vor allem der Jüngste Markus – sogar in aller Welt. Am Dienstag ist der OSSV-Crack nach Port Elizabeth aufgebrochen, wo er am Sonntag an der Ironman-Afrikameisterschaft teilnehmen wird. Zuvor war man beim Vater in Oberlichtenau zusammengekommen, um mit ihm anzustoßen. Schließlich hat Andreas Thomschke ein Jubiläum zu feiern. Vor genau 30 Jahren hat er sich selbstständig gemacht. Was am Ende der DDR – aus fester Anstellung heraus – mit einem gewissen Risiko verbunden war. Aus heutiger Sicht ist alles gut gelaufen. Zunächst war der jetzt 61-Jährige als Schädlingsbekämpfer in der Landwirtschaft unterwegs gewesen – mit einer sogar selbstentwickelten Kalkspritzmaschine. Aber schon bald kam Anfang der neunziger Jahre die entscheidende Wende im Unternehmensprofil. Heute ist „Baumaschinen Thomschke“ zu einem Begriff geworden.

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In diesem Segment ist man natürlich von der Lage auf dem Bau insgesamt abhängig, und da gab es im Laufe der Jahrzehnte auch ein Auf und Ab, wie man weiß. Allerdings wendet sich die Ausleihe von Minibaggern, Rüttelplatten, Steinsägen, Stemmhämmer und vieles mehr natürlich vor allem an den Selfmade-Mann, der das Eigenheim auch mit viel Eigenleistung errichten oder sanieren will. Da braucht es auch mal zwischendurch und auf die Schnelle die richtige Technik. Andreas Thomschke hält sie vor.

Bereits sechs Enkel

Ein Familienbetrieb eben, denn auch seine Frau Lucia ist einbezogen. Wie auch die drei Söhne, der Stolz des Ehepaares. Patrick, Christian und Nachzügler Markus sind allesamt gut unterwegs und haben auch die privatpersönlichen Nachwuchsfragen prima im Griff. „Mittlerweile habe ich sechs Enkel, fünf Jungen und ein Mädchen“, berichtet der Opa stolz. Die Familie hält nicht nur räumlich, sondern auch sonst sehr eng zusammen. Auf seine Söhne kann sich Andreas Thomschke jedenfalls verlassen. „Sie packen immer mit an, wenn mal Not am Mann ist.“ Und dass sich die Jungs sportlich fit halten, hilft natürlich. An die Rente denkt der Thomschke-Senior noch nicht, auch wenn es hier und da mal zwickt. Und wenn doch, dann kann er beruhigt sein. „Baumaschinen Thomschke“ wird es gewiss noch länger geben ... (SZ)