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30 Riesaer bei Beerdigung des Nudelkönigs

Die Witwe will die Teigfabrik im Sinne Klaus Freidlers weiterführen. Ihre Söhne gehen in die Firmenleitung.

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Von Ulf Mallek

Trochtelfingen/Riesa. An der Beerdigung des Riesaer Nudelkönigs Klaus Freidler (52) in seinem Heimatort Trochtelfingen bei Stuttgart am Freitag nahm auch eine rund 30-köpfige Riesaer Delegation teil. An der Spitze war Riesas Oberbürgermeisterin Gerti Töpfer (CDU) und Teigwaren-Betriebsleiter Stefan Kuhl. Das teilte Töpfer auf ihrer Internet-Seite www.gerti-toepfer.de am Sonnabend mit.

Die Beerdigung im strömenden Regen, zu der mehrere hundert Menschen kamen, war für sie sehr beeindruckend, sagte Töpfer. Es wurde deutlich, welche Wertschätzung dem vor einer Woche bei einer Radtour an einem Herzinfarkt gestorbenen Inhaber der Riesaer Teigwaren in seiner Heimatregion und in Riesa entgegengebracht wurde.

Nach Angaben von Töpfer hat sich die Witwe Irmgard Freidler klar zum Standort Riesa bekannt. Sie werde das Unternehmen im Sinne Klaus Freidlers weiterführen. Ihre beiden Söhne Oliver und Andre, die gerade ihre Ausbildung beendet haben, werden in die Firmenleitung einsteigen.

In dieser Woche soll es dazu Gespräche in Riesa geben. OB Töpfer: „Die Familie soll sich auch in der veränderten Situation der Unterstützung der Stadt Riesa sicher sein.“ In der Riesaer Nudelfabrik arbeiten rund 150 Beschäftigte.