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Döbeln

35 Mittelsachsen erhalten Direktmandat

Wegen eines gravierenden Formfehlers auf der Landesliste müssen vier mittelsächsische AfD-Kandidaten nun ebenfalls auf ein Direktmandat hoffen.

Der Kreiswahlausschuss hat 35 Kandidaten für ein Direktmandat im Landkreis zugelassen. ©  dpa / Symbolbild

Mittelsachsen. Für die Landtagswahl am 1. September sind 35 Kandidatinnen und Kandidaten für ein Direktmandat im Landkreis Mittelsachsen zugelassen. Das entschied der Kreiswahlausschuss am Freitag. 

Somit gibt es für jeden der fünf Wahlkreise im Landkreis jeweils sieben Frauen und Männer, die sich der Abstimmung stellen. Sie wurden vorgeschlagen von den Parteien CDU, AfD, Bundnis 90/Die Grünen, SPD, Die Linke, FPD sowie der Vereinigung der Freien Wähler.

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Ein Vorschlag der Blauen Partei für den Wahlkreis 3 konnte nicht zur Wahl zugelassen werden, da hier die nötigen Unterstützungsunterschriften fehlen.

Weil der Landeswahlausschuss nur die AfD-Bewerber auf den Listenplätzen 1 bis 18 zugelassen hat, müssen nun vier weitere mittelsächsische Kandidaten ebenfalls auf ein Direktmandat hoffen. Sie gehörten zu den Bewerbern auf den Listenplätzen 19 bis 61, wurden in einer zweiten Mitgliederversammlung im März und damit zu spät gewählt. (DA/vt)

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