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Meißen

Sturm weht Lkw um

Umgestürzte Bäume und Telefonmasten hielten die Kameraden im Landkreis Meißen in Atem. Ein Einsatz war sehr speziell.

Sturm Sabine fegte am Morgen diesen Lkw-Sattelauflieger auf der B 169 zwischen Neudorf und Zeithain um. Die Feuerwehr konnte den Fahrer befreien.
Sturm Sabine fegte am Morgen diesen Lkw-Sattelauflieger auf der B 169 zwischen Neudorf und Zeithain um. Die Feuerwehr konnte den Fahrer befreien. © Feuerwehr Zeithain

Landkreis. Zu 36 Einsätzen mussten die Feuerwehren des Landkreises Meißen einer auf Facebook veröffentlichten Bilanz zufolge auf Grund von Sturm Sabine ausrücken. Die Region sei glimpflich davongekommen, heißt es weiter. Meist waren umgestürzte Bäume und Telefonmasten der Einsatzgrund. 

Auf der Bundesstraße 169 zwischen Zeithain und Neudorf kippte in den Morgenstunden ein LKW  auf Grund des starken Windes um. Wie der Zeithainer Gemeindewehrleiter Matthias Heydel berichtet, seien die Feuerwehren aus Röderau, Zeithain und Neudorf um 4.43 Uhr alarmiert worden. Sofort sperrten sie die Straße und machten sich eilig daran, den Fahrer aus seiner misslichen Lage zu befreien. Zu diesem Zweck bauten sie eine Rettungsplattform auf und konnten den leicht verletzten Fahrer aus dem Seitenfenster des Führerhauses heben. Der Mann wurde ins Krankenhaus transportiert.

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In den Folgestunden gab es zwei weitere Sturmeinsätze für die Kameraden der Gemeinde Zeithain. So musste die Feuerwehr Kreinitz in der Nähe der Agrargenossenschaft einen Baum von der Staatsstraße 88 räumen. Und auch für die Feuerwehr Röderau war an diesem Morgen noch nicht Schluss. Sie wurde nach Promnitz gerufen, wo der Sturm einen Strommasten umgeweht hatte und an einem anderen Masten die Oberlandleitung abriss.    

Auf der BAB 13 zwischen Thiendorf und Radeburg kam es auf Grund von Ästen auf der Fahrbahn zu Behinderungen. Derzeit laufen der Feuerwehr zufolge noch einige Sturmeinsätze. Laut Wetterdienst soll der Sturm im Laufe des Vormittages noch einmal auffrischen, bis dann am Abend mit Beruhigung zu rechnen ist.

Dieses FB-Foto von der Seite Feuerwehren im Kreis Meißen zeigt einen der vielen Holzschäden, die Sturm Sabine angerichtet hat.
Dieses FB-Foto von der Seite Feuerwehren im Kreis Meißen zeigt einen der vielen Holzschäden, die Sturm Sabine angerichtet hat. © Feuerwehren im Landkreis Meißen / FB

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Bestätigt wurden diese Angaben am Vormittagdurch eine Mitteilung aus dem Landratsamt. Der zuständige Amtsleiter der Kreisverwaltung Ronald Voigt sagte: „Aufgrund der zeitigen Wetterprognosen hatten sich die Feuerwehren im Landkreis auf mögliche Gefahren und damit verbundene Einsätze intensiv vorbereitet. Die Bilanz ist zum Glück nicht so schlimm, wie befürchtet. Allerdings haben wir nur wenige Informationen über Schäden an privaten Grundstücken.“ Landrat Arndt Steinbach (CDU) dankte den Wehren für ihre engagierte Arbeit: „Es hat sich auch hier gezeigt, dass unsere Wehren fachlich kompetent, klar strukturiert und technisch sehr gut ausgerüstet in Gefahrensituation unverzichtbar sind.“ (SZ/pa)

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