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39-Jähriger mit falscher Identität erwischt

Bundespolizisten kontrollieren an der Autobahnanschlussstelle Görlitz einen Ukrainer, der seit zehn Jahren unter litauischer Identität in Polen lebt.

© Symbolfoto: dpa

Görlitz. In der Nacht zum Freitag hat die Bundespolizei einen Mann erwischt, der seit zehn Jahren unter falscher Identität in Polen lebt. Der gebürtige Ukrainer hatte nach Verlust seiner persönlichen Dokumente mit gefälschten Papieren als Litauer im Nachbarland gelebt.

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Angetroffen hatte eine Streife den 39-Jährigen in einem in Polen zugelassenen Pkw, der an der Anschlussstelle Görlitz kontrolliert wurde. Während bei den beiden polnischen Insassen alles in Ordnung war, wurden die Fahnder bei den vorgelegten litauischen Papieren Zweifel, wie ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Ludwigsburg erklärte. Bei der Kontrolle beharrte der fließend polnisch sprechende Mann noch auf seine litauische Staatsangehörigkeit, auf der Dienststelle gestand er dann, die falschen Ausweise gekauft zu haben.

Gegen den nunmehr seit zehn Jahren in Polen behördlich gemeldeten „falschen“ Litauer wurde ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung eingeleitet. Zudem wurde dem 39-Jährigen durch die Bundespolizei das Reiserecht aberkannt und eine Einreisesperre für die Bundesrepublik bis März 2020 verhangen. Im Anschluss erfolgte die Übergabe an die polnischen Behörden.

Aus dem Polizeibericht vom 16. März

39-Jähriger mit falscher Identität erwischt

Görlitz. In der Nacht zum Freitag hat die Bundespolizei einen Mann erwischt, der seit zehn Jahren unter falscher Identität in Polen lebt. Der gebürtige Ukrainer hatte nach Verlust seiner persönlichen Dokumente mit gefälschten Papieren als Litauer im Nachbarland gelebt.

Angetroffen hatte eine Streife den 39-Jährigen in einem in Polen zugelassenen Pkw, der an der Anschlussstelle Görlitz kontrolliert wurde. Während bei den beiden polnischen Insassen alles in Ordnung war, wurden die Fahnder bei den vorgelegten litauischen Papieren Zweifel, wie ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Ludwigsburg erklärte. Bei der Kontrolle beharrte der fließend polnisch sprechende Mann noch auf seine litauische Staatsangehörigkeit, auf der Dienststelle gestand er dann, die falschen Ausweise gekauft zu haben.

Gegen den nunmehr seit zehn Jahren in Polen behördlich gemeldeten „falschen“ Litauer wurde ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung eingeleitet. Zudem wurde dem 39-Jährigen durch die Bundespolizei das Reiserecht aberkannt und eine Einreisesperre für die Bundesrepublik bis März 2020 verhangen. Im Anschluss erfolgte die Übergabe an die polnischen Behörden.

Gesuchter Dieb verhaftet

Kodersdorf. An der Autobahn-Anschlussstelle Kodersdorf haben Fahnder der Bundespolizei am Donnerstagabend einen gesuchten Mann festgenommen. Eine Überprüfung der Personalien hatte ergeben, dass die Staatsanwaltschaft Darmstadt seit Mai 2015 mit einem Haftbefehl nach dem Polen fahndete. Der in der Nähe von Katowice lebende Mann war 2011 vom Landgericht Darmstadt wegen schweren Bandendiebstahls in elf Fällen zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden.

Eine nicht abgegoltene Restfreiheitsstrafe von 384 Tagen wurde dem Mann nun zum Verhängnis. Eine Streife brachte ihn umgehend in die Justizvollzugsanstalt Görlitz.

Einbruch in Ludwigsdorf

Ludwigsdorf. Unbekannte sind am Donnerstagvormittag in ein Wohnhaus in Ludwigsdorf an der Rothenburger Landstraße eingedrungen. Die Tat ereignete sich nach Angaben eines Polizeisprechers zwischen 9 und 11.30 Uhr. Die Einbrecher durchsuchten die Räume und nahmen schließlich von einem Nachttisch eine Schmuckschatulle mit. Über den Wert des Inhalts war zunächst nichts bekannt. Der beim Einbruch entstandene Sachschaden beläuft sich auf circa 100 Euro.

Einbruch in Görlitzer Bäckerei

Görlitz. Unbekannte sind in der Nacht zum Freitag in die Bachstube an der Hospitalstraße in Görlitz eingedrungen. Die Täter hatten mit Gewalt zwei Türen aufgebrochen und anschließend die Räumlichkeiten der Bäckerei durchwühlt. Nachdem die Einbrecher das Bargeld aus der Kasse entnommen hatten, suchten sie das Weite. Wie ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz mitteilte, konnte die Höhe des gestohlenen Geldes noch nicht beziffert werden. Auch der Sachschaden muss noch ermittelt werden.

Diebe nehmen die Einladung an

Südliche Oberlausitz. Einen Kfz-Diebstahl meldet die Polizei aus Ebersbach. Dort war bereits in der vergangenen Woche ein Mercedes ML von der Bahnhofstraße verschwunden. Dabei hatte es sie Besitzerin den Dieben sehr einfach gemacht, berichtet ein Polizeisprecher. Sie hatte den SUV am 7. März abends abgestellt und die Zündschlüssel stecken lassen. Ob ein wenig Scham über diesen Leichtsinn dafür sorgte, dass sie den Diebstahl erst verspätete anzeigte, ist nicht bekannt. Das Fahrzeug mit tschechischen Kennzeichen war etwa 2000 Euro wert.

Aus Neugersdorf meldet die Polizei unterdessen eine Reihe von Laubenaufbrüchen an der Leutersdorfer Straße. Insgesamt haben unbekannte Täter zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstagmorgen zehn Datschen aufgebrochen beziehungsweise die Türen gewaltsam aufgerissen. Auch ein Vereinsheim war betroffen. Es verschwanden unter anderem eine Spielkonsole, ein Messerblock und ein Radio. Der Gesamtwert der Beute beträgt etwa 400, der Sachschaden 650 Euro.

Werkzeug aus Transporter entwendet

Schönau-Berzdorf. In der Nacht zu Donnerstag haben Unbekannte einen Transporter in Schönau-Berzdorf geleert. Am Hutberg drangen die Täter gewaltsam in einen VW T 5 ein und nahmen unter anderem eine Bohrmaschine und einen Winkelschneider der Marke Makita im Gesamtwert von zirka 1700 Euro mit. Nach erstem Anschein verursachten sie dabei keinen Sachschaden. Polizisten sicherten Spuren, deren Auswertung noch aussteht. Die Kriminalpolizei befasst sich mit den Ermittlungen.

Ford in Flammen

Altbernsdorf auf dem Eigen. Einen brennenden Ford Focus hat die Feuerwehr am Freitagmorgen in Altbernsdorf löschen müssen. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, geriet das Fahrzeug vermutlich aufgrund eines technischen Defekts auf der Straße Große Seite in Brand. Die 39-jährige Lenkerin reagierte blitzschnell und stellte den Wagen am Straßenrand ab. Die Kameraden löschten die Flammen. Der Focus brannte allerdings völlig aus. Der Sachschaden betrug etwa 1 700 Euro.

Umgebindehaus brennt

Herrnhut. Ein leer stehendes Umgebindehaus im Herrnhuter Ortsteil Neundorf stand am Freitagmorgen in Flammen. Wie Polizeisprecher Thomas Knaup berichtet, bemerkte ein Nachbar um 6.11 Uhr den Brand im Dachstuhl des Haues am Neundorfer Weg. Die alarmierte Feuerwehr habe das Feuer gelöscht, so der Polizeisprecher. Der Dachstuhl brannte komplett aus.

Verletzte und größere Verkehrsbehinderungen haben es nach Informationen der Polizei keine gegeben. Über den entstandenen Schaden lagen zunächst noch keine Angaben vor. Zur Ursache wird ein entsprechender Ermittler zum Einsatz kommen. Diese sei zunächst vollkommen unklar, sagt Polizeisprecher Knaup. (szo)

Mazda gestohlen

Zittau. In der Nacht zu Freitag haben Diebe in Zittau einen Mazda CX 5 gestohlen. Der weiße SUV mit dem amtlichen Kennzeichen ZI-DE 2016 parkte an der Gubenstraße. Der Eigentümer bezifferte den Verlust mit rund 35 000 Euro. Die Soko Kfz hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach dem Mazda wird international gefahndet.

Nur vier Fahrer waren zu schnell

Neißeaue. Bei einer fünfstündigen Geschwindigkeitskontrolle in Groß Krauscha hat der Verkehrsüberwachungsdienst der Polizeidirektion am Donnerstagvormittag nur vier Temposünder erwischt. Dabei fuhren insgesamt 213 Fahrzeuge durch die Ortschaft, die sich fast alle an das Tempolimit hielten. Während drei der erwischten Fahrer mit einem Verwarngeld von 35 Euro davonkommen, wird die Strafe für einen Skoda-Halter mit NOL-Kennzeichen höher ausfallen. Für die 75 Stundenkilometer, mit denen dieser durch die Ortschaft raste, wird er mit 80 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen müssen.

Gerüstteile in Mücka gestohlen

Mücka. Diebe waren in der Nacht zum Donnerstag in Mücka am Bahnhof aktiv. Von einem frei zugänglichen Lagerplatz stahlen sie Gerüstbauteile. Diese hatten nach Angaben eines Polizeisprechers einen Wert von circa 5000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Raser an der Grundschule erwischt

Sagar. Beamte des Reviers Weißwasser haben am Donnerstagnachmittag an der Schulstraße in Sagar das Tempolimit kontrolliert. In Höhe der Grundschule passierten insgesamt 27 Fahrzeuge innerhalb einer Stunde die Lichtschranke. Drei Betroffene gaben zu viel Gas. Die Ordnungshüter erhoben vor Ort ein Verwarngeld.

Schüler stellen Fahrraddiebe

Weißwasser. An der Ziegelstraße haben Lehrer und Schüler eines Weißwasseraner Gymnasiums drei Diebe stellen können. Wie ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz erklärte, hatte die deutschen Tatverdächtigen im Alter von 16, 19 und 31 Jahren an Fahrrädern hantiert, als sie von den Zeugen bemerkt wurden. Die zwei jungen Männer und die junge Frau stehen im Verdacht, Fahrradteile entwendet zu haben. An den Rädern fehlten drei Stecklampen im Gesamtwert von etwa 30 Euro. Die Ermittlungen des örtlichen Reviers dauern an.

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