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4 000 Teilnehmer bei der Tolerade

Künstler hatten am Sonnabend zur Parade für Respekt, Toleranz und Miteinander in der Stadt aufgerufen. Sie wurde ein Erfolg.

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© Jens Junge

Auf 3 000 Teilnehmer hatten die Initiatoren von „Weltoffenes Dresden“ und „Dresden für alle“ gehofft. Am Ende dürften es gut tausend mehr gewesen sein. „Wir freuen uns. Das ist ein wichtiges Zeichen. Die Dresdner sind nicht nur für Musik, sondern auch für politische Botschaften offen“, sagt Mitorganisator Eric Hattke.

Bilder von der "Tolerade"

In Dresden hat am Sonnabend die erste „Tolerade“ stattgefunden.
In Dresden hat am Sonnabend die erste „Tolerade“ stattgefunden.

Die „Initiative weltoffenes Dresden“, ein Zusammenschluss Dresdner Kulturinstitutionen, hatte am Sonnabend zur Tolerade, zur Parade für Respekt und Toleranz, aufgerufen. Mit Technomusik ging es vom Festplatz Pieschener Allee über Post- und Theaterplatz zur Straße E im Industriegelände. Der fröhliche Zug soll die Willkommenskultur in der Stadt unterstreichen. „Für viele Geflüchtete und Migranten bedeutet Alltag in Sachsen oft Schikane und Rassismus. Um dagegen etwas zu unternehmen, veranstalten wir Partys, zu denen wir alle Leute, die in dieser Stadt leben, einladen. Sie sollen feiern, zusammenkommen und sich kennenlernen. Wie bieten einen Raum, in dem die Hürden sich kennenzulernen kleiner sind“, sagt Mitorganisatorin Dana Bondartschuk. (SZ/kle)