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46 Flutschäden nachgemeldet

Die Folgen des Juni-Unwetters 2013 wirken nach. Erst im Laufe der Zeit sind in mittelsächsischen Kommunen weitere Schäden sichtbar geworden.

Die Folgen des Juni-Unwetters 2013 wirken nach. Erst im Laufe der Zeit sind weitere Schäden sichtbar geworden. Mittelsächsische Kommunen benötigen für weitere 318 Projekte Geld vom Freistaat Sachsen. Die meisten Vorhaben kommen aus Leisnig und der Gemeinde Striegistal. „Wir haben 32 Maßnahmen nachgemeldet“, sagte Leisnigs Bürgermeister Tobias Goth (CDU) auf DA-Nachfrage. Er bezeichnete die anzugehenden Projekte als „geohydrologische Spätschäden“ an Straßen, Wegen und Brücken. Das heißt, vor allem dort, wo das Wasser länger gestanden habe, seien die Schäden – Risse im Straßenbelag und Abplatzungen an Banketten – erst später sichtbar geworden. Insgesamt hat die Stadt Leisnig dem Freistaat Sachsen damit 132 Flutschäden gemeldet.

Die Gemeinde Striegistal hat 14 Maßnahmen nachgemeldet, sagte Bürgermeister Bernd Wagner (parteilos). Dabei handele es sich vor allem um Schäden an Straßen, Wegen und Brücken, die erst nachträglich sichtbar geworden sind. Insgesamt hat die Gemeinde 91 Hochwasserschäden gemeldet. Vom Freistaat Sachsen wurden Bewilligungen in Höhe von 6,2 Millionen Euro erteilt. Ob alle Bauvorhaben tatsächlich realisiert werden können, entscheide sich wohl erst in einigen Monaten, mutmaßt Tobias Goth. (sol/fk)

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