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Löbau

50.000 Fischbrötchen auf dem „Schissn“

Allein mit Speis und Trank machte die HO einen Umsatz von über 100.000 DDR-Mark. Wie der Jakobimarkt in Neugersdorf vor 45 Jahren aussah.

Fahrgeschäft auf dem Jakobimarkt
Fahrgeschäft auf dem Jakobimarkt ©  SZ-Archiv / Matthias Weber

Auf den Wiesen an der Neugersdorfer Wachtschenke am Eiskellerberg (die stand damals noch) liefen vor 45 Jahren die letzten Vorbereitungen für den Jakobimarkt. Es war das 247. „Gierschdurfer Schissn“. Am 25. Juli 1975 begann es und erfüllte in Sachen Unterhaltung, Vergnügen und Handel viele Erwartungen. Eine Attraktion bei den Fahrgeschäften war damals eine Satellitenbahn, aber auch Schleuder- oder Schlickerbahn sowie Riesenrad fehlten nicht. HO und Konsum warteten mit Schankzelten auf. Da das Wetter überwiegend hielt, was es versprach, strömten die Besucher zum Festgelände. Die Umsätze waren entsprechend.

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Die HO verzeichnete bei Industriewaren zehn Prozent mehr als beim vorjährigen Markt. Gut 50.000 Fischbrötchen wurden verkauft. Und auch Schaschlik, Bock- und Bratwurst sowie Bier gingen weg wie warme Semmeln. Allein bei diesen Gaumenfreuden machte die HO einen Umsatz von über 100.000 DDR-Mark.

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Und es gab eine verkehrsorganisatorische Neuerung: Erstmals wurde die am Jakobimarkt vorbeiführende Hauptstraße nicht für Kraftfahrzeuge gesperrt. (dD)

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