merken

50 Millionen Euro für Weiterbau der S 177

Die Dresdner Ostumfahrung hat 2019 beim Straßenbau Priorität. Bei Wünschendorf und Eschdorf sollen erste Vorarbeiten starten.

Aus Richtung Pirna ist derzeit vor Wünschendorf Schluss. © Archivfoto: Dirk Zschiedrich

Radeberg. Der Freistaat Sachsen stellt 50 Millionen Euro für den Bau der Ostumfahrung von Dresden – der S 177 – bereit. Diese Summe ist im Haushalt für die Ortsumfahrung um Wünschendorf und Eschdorf eingeplant. Ob das Geld tatsächlich ausgegeben wird, ist allerdings mehr als fraglich. „Uns werden in diesem Jahr erste Mittel für kleinere bauvorbereitende Leistungen zur Verfügung stehen“, stellt Isabell Siebert vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr auf SZ-Nachfrage klar. Welche Leistungen das sein werden und wann sie ausgeführt werden, ist noch unklar.

Dem eigentlichen Baustart der langerwarteten Ortsumfahrung steht weiterhin eine Klage des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) Sachsen entgegen. Der Landesverband hatte gegen das Vorhaben wegen seltener Fledermäuse und alter Bäume geklagt. Ein Termin für die Entscheidung am Verwaltungsgericht Dresden ist noch nicht absehbar.

Anzeige
Symbolbild Anzeige

Zur Probefahrt das perfekte Fahrgefühl 

Das kompakte Design und die Ausstattung sind beeindruckend: Jetzt mit dem neuen City-SUV T-Cross von Volkswagen davondüsen.

Am Teilstück zwischen Radeberg und Leppersdorf der neuen S 177 gehen die Arbeiten unterdessen weiter. So entsteht in diesem Jahr eine Fledermausbrücke, eine Überführung über die „alte“ Verbindungsstraße Radeberg – Leppersdorf sowie eine Brücke für einen Wirtschaftsweg über die neue S 177. (SZ) Die Baukosten für die drei Brücken betragen insgesamt 3,7 Millionen Euro. Insgesamt liegen die Kosten für den gut fünf Kilometer langen Abschnitt zwischen Radeberg und Leppersdorf bei rund 50 Millionen Euro (SZ)