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Dresden

54-mal mit geklauten EC-Karten geshoppt

Der Angeklagte soll nicht nur mit fremdem Geld eingekauft, sondern auch Auto gestohlen haben.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt. © Friso Gentsch/dpa

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat gegen einen 34-jährigen Deutschen Anklage  wegen Computerbetrugs in 54 Fällen, Diebstahls in zwei Fällen und räuberischen Diebstahls erhoben. Dem Beschuldigten liegt zur Last, zwischen dem 10. Januar 2019 und dem 19. Februar 2019 in 54 Fällen mit geklauten EC-Karten  diverse Waren und Dienstleistungen bezahlt oder Bargeld abgehoben zu haben. Es entstand ein Schaden in Höhe von rund 7.000 Euro. Das teilte die Dresdner Staatsanwaltschaft mit. 

Außerdem soll der Angeklagte bei Fällen in Crimmitschau zwei Autoschlüssel geklaut und damit dann auch die Autos gestohlen haben. 

Dem Beschuldigten wird außerdem vorgeworfen, am 19. Februar 2019 in eine Wohnung auf der August-Bebel-Straße in Dresden eingedrungen und eine Lederhandtasche geklaut zu haben und damit zwei Fahrzeugschlüssel, ein Portemonnaie mit 100 Euro Bargeld, zwei EC-Karten, einen Personalausweis, einen Führerschein und einen Fahrzeugschein gestohlen zu haben. Der Beschuldigte wurde von dem Opfer bemerkt und verfolgt. Der Geschädigten gelang es, ein Bein des Beschuldigten festzuhalten, als dieser gerade dabei war, über eine Mauer auf der Grundstücksgrenze des angegriffenen Objekts zu klettern. Daraufhin trat der Beschuldigte bewusst und gewollt gegen den Oberkörper der Geschädigten, um sich den Besitz der Beute zu erhalten. Der Täter konnte flüchten.

Der Beschuldigte wurde am 5. März 2019 vorläufig festgenommen. Er befindet sich aktuell in einem anderen Verfahren in Strafhaft. Das Landgericht Dresden wird nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden.Ein Termin zur Hauptverhandlung wird vom Landgericht Dresden bestimmt. (SZ)

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