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60 Einsätze für die Wilthener Feuerwehr

Brände löschen, Türen öffnen – künftig tun das die Kameraden unter neuer Leitung.

Von Katja Schäfer

Die Kameraden der Wilthener Gemeindefeuerwehr sind im letzten Jahr 60 Mal ausgerückt. „Das waren genau so viele Einsätze wie im Jahr davor“, berichtet Gemeindewehrleiter Sven Kunath. Die Ortswehr Wilthen arbeitete davon 46 Einsatzaufträge ab, die Ortswehr Tautewalde 14. Löschen mussten die Kameraden bei zwei Großbränden in der Firma Münzberg in Kirschau sowie bei einem Balkonbrand und einem Dachstuhlbrand in Neukirch. Siebenmal halfen die Feuerwehrleute dem Rettungsdienst, in Wohnungen zu gelangen, deren Bewohner die Türen nicht selbst öffnen konnten. Im Einsatz waren Kameraden aus der Oberlandstadt unter anderem auch bei zwei Verkehrsunfällen, neun Unwetter- und Wasserschäden sowie drei Gefahrguteinsätzen.

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Ins neue Jahr startet die Wilthener Feuerwehr mit etlichen personellen Veränderungen. Als neuer Ortswehrleiter von Tautewalde wurde nach dem plötzlichen Tod des langjährigen Chefs Uwe Kaufer jetzt Jan Förster gewählt. Er war bisher als Stellvertreter tätig. Dieses Amt übt künftig Robert Schmidt aus, allerdings vorerst kommissarisch, da er noch zwei für diesen Posten vorgeschriebene Lehrgänge absolvieren muss. In Wilthen hat Erik Trötscher die Funktion des Ortswehrleiters übernommen. Raik Pett ist sein Stellvertreter. Bisher war es sieben Jahre lang umgekehrt.

In ihrer Jahreshauptversammlung hat die Wilthener Feuerwehr den ortsansässigen Polsterer Ralf Thonig zum Ehrenmitglied ernannt. „Er repariert seit Jahrzehnten alles in der Feuerwehr, was mit Stoff zu tun hat, von der Krankentrage bis zur Bekleidung. Er hat nie eine Rechnung gestellt, sondern beruft sich immer darauf, dass wir auch alle ehrenamtlich helfen“, begründet Sven Kunath. Diese Auszeichnung beinhaltet die Ehrung durch den Kreisfeuerwehrverband zum Partner der Feuerwehr. Der Wilthener Bürgermeister Michael Herfort (CDU) wurde mit der goldenen Ehrennadel auszeichnen, weil er sich sehr stark für die Feuerwehr engagiert. „Auch wenn Brandschutz immer eine Pflichtaufgabe der Stadt ist, kann man diese Aufgabe auf die eine oder eben auch auf die ,bessere’ Art lösen“, sagt Gemeindewehrleiter Sven Kunath dazu.

Die Gemeindefeuerwehr Wilthen hat insgesamt 60 aktive Kameraden, 28 Mitglieder in den Alters- und Ehrenabteilungen sowie 26 Jungen und Mädchen in den beiden Jugendfeuerwehren.

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