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Zittau

66.000 Euro für die "Friedliche Revolution"

Der Freistaat unterstützt vier Projekte im Landkreis Görlitz, die sich mit dem historischen Ereignis befassen. Damit soll die Erinnerung wach gehalten werden.

Symbolbild.
Symbolbild. © Bernd Wüstneck/dpa

Im Landkreis Görlitz werden vier Projekte mit mehr als 66.000 Euro gefördert, die an die Friedliche Revolution vor 30 Jahren erinnern. Darüber informiert die Sächsische Staatskanzlei. 

Gefördert werden ein Theaterprojekt der Evangelischen Jugendarbeit im Kirchenkreis Schlesische Oberlausitz, das Projekt "30 Jahre Friedliche Revolution in der Oberlausitz" der Stadt Zittau, das außerschulische Bildungsprojekt "Görlitz – auferstanden aus Ruinen" des Vereins CaTeeDrale und das Projekt "Die Friedliche Revolution – der Beginn einer lebendigen Partnerschaft zwischen den Gemeinden Großschönau und der Stadt Hüfingen in Baden-Württemberg".

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"Es ist wichtig, die Erinnerung an die für Sachsen so bedeutsamen Ereignisse wach zu halten", teilte Staatskanzleichef Oliver Schenk bei der Übergabe des Förderbescheid an die Stadt Zittau am Mittwoch mit. "Dass wir heute in demokratischen Verhältnissen leben, ist nicht selbstverständlich und wurde auch hier in Ostsachsen von mutigen Menschen im Herbst 1989 erkämpft." Die Projekte würden dazu beitragen, dass sich auch junge Leute noch intensiver mit den historischen Ereignissen auseinandersetzen und sich diesen Gewinn immer wieder vor Augen führen.

Das Förderprogramm "Revolution und Demokratie" hat der Freistaat zum Jahresanfang aufgelegt. Ein Beirat unter Vorsitz von Schenk wählte aus 103 eingereichten Anträgen 70 zu fördernde Projekte aus. Gewürdigt wird der mutige Einsatz der Menschen für Freiheit und Demokratie. Die nächsten Antragsstichtage sind der 31. Oktober 2019 und der 28. Februar 2020. Dann läuft das Förderprogramm aus. (SZ)

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