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Weihnachten

8 Dinge, die Sie auf dem Striezelmarkt tun sollten

Jedes Jahr Glühwein und Räuchermännchen? Wir zeigen, wie es anders geht.

Striezelmarkt im Sonnenschein. © Daniel Krüger

Bier statt Wein

 ...Das ist fein. So oder so ähnlich sagt es ein angeblich altes Sprichwort. Doch irgendwie ist der süße Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt doch auch eine Tradition oder? Schade nur, dass er häufig Sodbrennen verursacht und nach dem ein oder anderen Glas zuviel auch einen ziemlichen Kater.

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Freitals Freibäder sind bereit zum Anbaden

Nach vielen Renovierungsarbeiten stehen die Freibäder "Windi" und "Zacke" in den Startlöchern. 

Eine bessere Alternative ist da belgisches Glühbier. Das heißt eigentlich Glühkriek und wird im Städtchen Oudenaarde aus einer Mischung von Dunkelbier und Kirschsaft in Holzfässern produziert. Ein absoluter Striezelmarkt-Tipp für Bierfreunde und alle, die es herber mögen.

© Daniel Krüger

Kein Gedränge

Wer kennt ihn nicht? Am Eingang des Striezelmarktes erwartet die Besucher ein großer begehbarer Schwibbogen. Ein Herzstück erzgebirgischer Volkskunst im XXL-Format. Da muss jeder mal rauf oder? Das denken sich auch Zigtausende andere Besucher und produzieren so – besonders an den Wochenenden – eine sehr lange Schlange. 

Anstatt ewig zu warten und dann unter Zeitdruck schnell wieder herunter zu müssen, lieber das Riesenrad benutzen. Hier bekommen Besucher für relativ angemessene vier Euro einen tollen Überblick. Besonders abends sind die beleuchteten Stände ein Höhepunkt.

© Daniel Krüger

Ab in den Ofen

Handwerk ganz nah erleben. Das Geheimnis ihrer Stollenrezepte verraten die Mitglieder des Schutzverbands Dresdner Stollen eigentlich nicht. Hier in der Schauwerkstatt des Striezelmarktes können Besucher jedoch endlich live dabei zusehen, wie das Dresdner Traditionsgebäck entsteht. In der Backstube wird gewogen, geknetet und die Bäckermeister haben immer einen Scherz auf den Lippen. 

Geheimtipp: Stollenkuchenteig mitnehmen und zuhause selber backen. Damit das leicht von der Hand geht, steht die Anleitung mit auf der Verpackung.

© Daniel Krüger

Charaktertiere

Der Schwiegermutter charmant die Meinung sagen. Wenn Weihnachten vor der Tür steht, dann graust es so manchem schon vor der Frage nach dem passenden Geschenk. Wie wäre es anstatt von Pralinen und Stricksocken mal mit echt individuellen Stofftieren?

Die sogenannten Perlsacktiere sind mehr als nur niedliche Kuschelgefährten. Jedes Exemplar erzählt seine ganz eigene Geschichte – in der so manch einer sicherlich Freunde, Verwandte oder Arbeitskollegen wiederfinden kann. Ob beleidigte Leberwurst, Jammerlappen oder eine orientierungslose Fledermaus: Die handgemachten Tiere sprechen mehr als Tausend Worte.

© Daniel Krüger

Romantisches

Unterm Mistelzweig: Wer keine Lust auf oder Platz für einen großen Weihnachtsbaum im eigenen Zuhause hat, der findet auf dem Striezelmarkt einen deutlich romantischeren Ersatz: Hier gibt es an mehreren Buden Mistelzweige in verschiedenen Größen.

Der Zweig wird mit einem farbigen Band verziert und an der Decke befestigt. Ein alter Brauch besagt nämlich: Paare, die sich unter dem Mistelzweig küssen, erwartet ewige Liebe und Verbundenheit. Auch dem, der auf Aberglauben nichts hält, sei gesagt: Ein Mistelzweig macht als Dekoration ganz schön was her. Übrigens nicht nur zur Weihnachtszeit.

© Daniel Krüger

Tschüss Crêpe

Süßes mit Suchtgarantie. Schokofrüchte und Crêpes mit Nutella haben die deutschen Weihnachtsmärkte mittlerweile voll im Griff. Aber auch der beste dünngebackene Eierkuchen wird irgendwann langweilig. Warum also nicht mal nach dem Flanieren und der herzhaften Hauptmahlzeit etwas anderes probieren?

Am Stand neben dem Riesenrad werden die Besucher von goldgelben Quarkkrapfen angelächelt. Die gibt es nach Wahl auch gezuckert und mit Erdbeermarmeladenfüllung. Ein locker luftiges Dessert auf die Hand. Fettig, aber lecker!

© Daniel Krüger

Selfies sind out

Zurück zur guten alten Postkarte. Weihnachtsmärkte sind ein beliebter Ort zum Fotografieren. Nicht nur asiatischen Touristen mit Selfiesticks begegnet man auf dem Striezelmarkt. Wo man auch hinsieht, wird das Smartphone gezückt, um den Moment des Glühweintrinkens oder Bratwurstessens festzuhalten. 

Schöner und mit Sicherheit nicht verwackelt ist da schon eine Postkarte mit eigenem Foto und persönlicher Nachricht. Besucher können sich an mehreren Automaten knipsen lassen. Die Karte wird gleich an Ort und Stelle zum Mitnehmen ausgedruckt.

© Daniel Krüger


Bratwurst mal anders

In einem sind sich zumindest die Fleischesser einig: Das obligatorische Bratwurstbrötchen darf auf keinem Weihnachtsmarktbesuch fehlen. Auf die Wurst möchte eben keiner verzichten. Muss auch nicht sein, denn auf dem Striezelmarkt gibt es neben der klassischen Thüringer auch ausgefallene Varianten. Schonmal eine Pfefferkuchenbratwurst probiert? Oder ein Exemplar mit Pflaumentoffelgeschmack? Was seltsam klingt, schmeckt überraschend lecker und so gar nicht nach Naschteller. Tipp: Unbedingt mit süßem Senf probieren!

© Daniel Krüger