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78 Flüge an Sachsens Flughäfen wegen Pilotenstreiks ausgefallen

Die Auswirkungen des Pilotenstreiks an den sächsischen Flughäfen halten sich in Grenzen. In Leipzig/Halle und Dresden fielen zwar dutzende Flüge aus, von Chaos konnte jedoch keine Rede sein.

Dresden/Leipzig. Nach drei Tagen Pilotenstreik bei der Lufthansa sind an den sächsischen Flughäfen insgesamt 78 Inlands-Verbindungen ausgefallen. Davon waren vor allem Flüge von und nach Frankfurt/Main, Stuttgart, Düsseldorf, Köln-Bonn und München betroffen. Neben den planmäßig abgesagten Verbindungen gab es keine weiteren Auswirkungen, wie der Sprecher des Flughafens Dresden, Christian Adler, am Freitag sagte. „Die Maschinen der anderen Airlines sind planmäßig gestartet und gelandet.“ Auch am Flughafen Leipzig/Halle gab es nach Angaben von Sprecher Uwe Schuhart keine zusätzlichen Einschränkungen.

An beiden Airports soll der Flugbetrieb am Samstag wieder normal anlaufen. Dennoch sollten sich Passagiere sicherheitshalber noch einmal im Internet informieren, ob ihre Maschinen planmäßig abheben, sagte Flughafensprecher Adler.

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Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit wollte in der Nacht zum Samstag ihren dreitägigen Streik bei Lufthansa und Germanwings beenden. Anlass waren die von Lufthansa einseitig gekündigten Übergangsrenten, die den Piloten bislang ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Beruf ermöglichten. Außerdem fordern die Piloten ein Gehaltsplus von zehn Prozent. Eine Einigung war am Freitag nicht in Sicht. (dpa)