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Dippoldiswalde

800.000 Euro fürs Abwasser

Vier Kanalbauvorhaben sind die teuersten Projekte des Abwasserbetriebs Dippoldiswalde für dieses Jahr. Eigentlich müsste Dipps hier mehr Geld investieren.

Die Rabenauer Straße in Dippoldiswalde. Hier soll dieses Jahr für rund 300.000 Euro ein maroder Schmutzwasserkanal erneuert werden.
Die Rabenauer Straße in Dippoldiswalde. Hier soll dieses Jahr für rund 300.000 Euro ein maroder Schmutzwasserkanal erneuert werden. © Frank Baldauf

Vier Kanalbauvorhaben, eines in der Rabenauer Straße in Dippoldiswalde, eines auf der Frauensteiner Straße in Sadisdorf und zwei in Seifersdorf, sind die größten Investitionsprojekte des Abwasserbetriebs Dippoldiswalde im Jahr 2020. Das geht aus dem Wirtschaftsplan hervor, den der Stadtrat Dippoldiswalde in seiner jüngsten Sitzung beschlossen hat. Das teuerste Projekt ist in der Rabenauer Straße geplant. Dafür liegt die Kostenschätzung bei 300.000 Euro, obwohl die Planer eine Lösung suchen, den Kanal zu erneuern, ohne einen Graben aufschachten zu müssen. Die zweitgrößte Investition steht in Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau der Kreuzung im Oberdorf von Seifersdorf. Im Zuge des Straßenbaus müssen hier auch Kanäle erneuert werden. Dafür sind insgesamt rund 240.000 Euro vorgesehen. Die Kanalbauten machen den Großteil der Investitionen aus. Kleine Posten entfallen auf die Auswechslung von Technik in den Pumpwerken sowie in der Kläranlage Seifersdorf und Einrichtung im dortigen Labor.

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Die Firma B & P Kommunalberatung, die für Dippoldiswalde den Wirtschaftsplan aufgestellt hat, warnte allerdings, dass die 800.000 Euro Investitionssumme zu gering sei. Sie liegt unter den Abschreibungen, die dieses Jahr mit rund einer Million Euro angesetzt sind. Wenn das auf Dauer so bleibt, verliert der Abwasserbetrieb an Wert. 

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