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Dresden

Ab 4. Mai mehr Busse und Bahnen

Die Verkehrsbetriebe und der Verkehrsverbund rechnen ab Montag mit mehr Fahrgästen. Was sich im Fahrplan ändert und welche Regeln gelten.

Die Mundschutzpflicht bleibt auch in Bussen und Bahnen bestehen. Die fahren ab kommendem Montag aber wieder häufiger.
Die Mundschutzpflicht bleibt auch in Bussen und Bahnen bestehen. Die fahren ab kommendem Montag aber wieder häufiger. © Christian Juppe

Dresden. Die weiteren Lockerungen im öffentlichen Leben wirken sich nun auch auf den Fahrplan der Dresdner Busse und Straßenbahnen aus. Mit der Öffnung weiterer Geschäfte und Schulen erwarten die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) ab der nächsten Woche wieder einen Anstieg der Fahrgastzahlen. Nachdem das Angebot im Zuge des Lockdowns um gut 20 Prozent reduziert wurde, kehrt das Unternehmen schrittweise zum gewohnten Zehn-Minuten-Takt zurück. 

Die Mundschutzpflicht bleibt in allen Fahrzeugen bestehen, parallel dazu sollen die Fahrzeuge noch intensiver gereinigt und desinfiziert werden. So ist geplant, Busse und Bahnen auch tagsüber an einigen Endpunkten durch ein mobiles Team reinigen zu lassen. Zusätzlich werden alle Griffstangen, Halteschlaufen, Entwerter und Ticketautomaten desinfiziert.

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Ebenfalls bestehen bleibt die Regelung, dass Tickets nicht beim Busfahrer gekauft werden können und auch der Zustieg an der vorderen Tür nicht möglich ist. 

Über das Coronavirus informieren wir Sie laufend aktuell in unserem Newsblog.

Die geänderten Fahrzeiten gelten ab Montag, 4 Uhr morgens. 

Straßenbahnen

Montags bis freitags fahren die Straßenbahnlinien tagsüber wieder alle zehn Minuten. Ausnahmen gibt es bei den Linien 8 und 9. Diese kommen wegen der sehr geringen Nachfrage alle 20 Minuten. Die Linie 8 verkehrt wochentags wieder durchgängig von Hellerau in die Südvorstadt, das Umsteigen in die Linie 7 an der Haltestelle Infineon Süd ist deshalb nicht mehr nötig. Die Straßenbahnlinien 10 und 12 fahren wie bisher im 15-Minuten-Rhythmus. 

Alle Verstärkerfahrten für Schüler und Studenten sowie die zusätzlichen Nachtfahrten am Freitag, Sonnabend und vor Feiertagen bleiben noch ausgesetzt. Am Wochenende fahren die Straßenbahnen alle 15 Minuten. Die Linie 8 verkehrt von Hellerau bis Infineon Süd.

Busse

Die Buslinien verkehren montags bis freitags nach Standardfahrplan. Die Buslinien mit den 60-er Nummern sowie die Linie 75 fahren montags bis freitags auf ihren Hauptachsen wieder im Zehn-Minuten-Takt. Allerdings bleiben die Verstärkungsfahrten für Schüler und Studenten auch hier zunächst ausgesetzt. Am Wochenende bleibt der bisherige Fahrplan mit Abfahrten alle 15 beziehungsweise 30 Minuten auf den weniger nachgefragten Linien bestehen.

Elbfähren

Die Fährverbindung zwischen Pillnitz und Kleinzschachwitz wird wie gewohnt tagsüber mit der Autofähre und abends mit der Personenfähre bedient. Die Fährstelle zwischen der Johannstadt und der Neustadt wird vom 4. bis einschließlich 22. Mai außer Betrieb genommen. Grund sind geplante Wartungsarbeiten an den beiden Fähranlegern sowie die jetzt fällige technische Prüfung. An der Fährstelle zwischen Tolkewitz und Niederpoyritz wird der Betrieb ebenfalls am kommendem Montag, allerdings erst ab 13 Uhr, wieder aufgenommen.

Alle Fähren fahren weiterhin nach dem Winterfahrplan.

Bergbahnen

Die beiden historischen Bergbahnen verkehren wie gewohnt. Allerdings bleibt auch hier der Winterfahrplan in Kraft.

Mehr S-Bahnen

Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO), zu dem auch die DVB gehören, ergänzt, dass die Züge der S-Bahn-Linie S 1 ab Montag wieder planmäßig fahren. Zwischen Meißen und Pirna sind dann in den Hauptverkehrszeiten wieder vier Züge unterwegs, nach Bad Schandau rollen die S-Bahnen alle 30 Minuten. Auf der Linie S 3 sind die Züge ebenfalls wieder häufiger unterwegs: Zwischen Dresden und Tharandt fahren bis zu drei S-Bahnen stündlich, lediglich im Abschnitt Tharandt – Freiberg fallen die Züge weiterhin aus.

Auch der Regionalexpress RE 3 Dresden – Hof fährt ab Montag wieder, ebenso die Regionalbahn RB 30 Dresden – Zwickau. Zwischen Dresden und Kamenz wird die Kapazität in der Hauptverkehrszeit erhöht, es sind dann wieder zwei Triebwagen unterwegs.

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