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Ab jetzt wird auch gesalzt

In Ebersbach ist der Winterdienst vorbereitet. Bei Bedarf soll jetzt auch Streusalz auf die Gemeindestraßen.

Bisher war es in der Gemeinde Ebersbach auf den kommunalen Straßen nicht gewollt: Doch ab diesem Winter könnte Salz im Winterdienst eingesetzt werden. „Allerdings nur bei Bedarf, also wenn es wirklich glatt ist“, grenzt Bürgermeister Falk Hentschel ein.

Die Kreisstraßenmeisterei wird das auf ihren Straßen, von denen viele im Gemeindegebiet liegen, auch machen. Denn die Sicherheit der Fahrzeuge müsse gewährleistet werden.

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Ende 2017 hatte sich die Gemeinde mit dem Salzen auf der Hauptstraße in Ebersbach noch schwergetan. Die Gemeinde müsse noch einige andere Fragen vorher klären, hieß es damals. Doch auch letzten Winter sollten schon bei entsprechender Gefahrenlage Spurrinnen gesalzt werden. Die Übergangslösung sei nötig, so Bürgermeister Falk Hentschel seinerzeit im Gemeinderat, weil man das Thema grundlegender besprechen müsse.

Dazu gehörten zum Beispiel solche Fragen wie der Einfluss auf das Abwasser und die mögliche Anschaffung von Vorratsbehältern oder ob die Territorien der drei Winterdienstleister dadurch neu aufgeteilt werden müssten.

Letzteres ist nicht der Fall, heißt es nun von der Gemeinde. Wie bisher werden ab 15. November die für den Winterdienst vertraglich gebunden Firmen bereitstehen: die Cunnersdorfer Agrar, die Ebersbacher Agrar und das Unternehmen Wuschik aus Kalkreuth. (SZ)