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Ab Montag Warnstreiks im öffentlichen Dienst

Nach der ergebnislos verlaufenen ersten Runde im Tarifstreit müssen sich die Bürger ab Montag auf weitere Warnstreiks einstellen. Auch Sachsen ist betroffen.

© Katja Frohberg

Berlin/Dresden. Nach der ergebnislos verlaufenen ersten Runde im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes müssen sich die Bürger ab Montag auf weitere Warnstreiks einstellen. Auch Sachsen ist betroffen. Die Gewerkschaften haben die Tarifbeschäftigten des Dresdner Rathauses, der Landratsämter Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie der kommunalen Kindertageseinrichtungen in Dresden und Freital zu einem ganztägigen Streik aufgerufen.

Die erste Runde der Tarifverhandlungen für die 2,1 Millionen Angestellten der Kommunen und des Bundes war am Donnerstag ohne ein Angebot der Arbeitgeber zu Ende gegangen. Gewerkschaften und Beamtenbund fordern eine Anhebung der Gehälter um 100 Euro monatlich sowie einen weiteren Lohnzuwachs von 3,5 Prozent. Zudem verlangen die Gewerkschaften die Übernahme der Auszubildenden und Sonderleistungen für den Nahverkehr.

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Von den Warnstreiks in der kommenden Woche betroffen sind nach Gewerkschaftsangaben Verwaltungen, Kitas, Krankenhäuser, Busse und Bahnen – aber auch Bundeseinrichtungen wie Bundeswehr und Schifffahrtsämter. Schwerpunkte am Montag bilden Niedersachsen und Südbaden. Dann sollen Hessen sowie mehrere weitere Bundesländer folgen.

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Derzeit haben die Gwerkschaften noch keine genauen Informationen zu den bestreikten Einrichtungen zur Verfügung gestellt. Sobald diese vorliegen, werden sie von der Stadt Dresden hier veröffentlicht.