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Abbruch für einen Neubau

In der Bischofswerdaer Fronfeste soll ein Hospiz entstehen. Jetzt geht es los.

Der Abbruchbagger gräbt sich tief in die Wände hinein. Nur der Turm der Fronfeste (im Hintergrund) und die Fassaden der beiden Nachbarhäuser bleiben stehen. Mitarbeiter des Unternehmens Spezial-Gerüstbau Hein aus Goldbach haben die Gebäude vor Abbruchbegi © Steffen Unger

Bischofswerda. In Bischofswerda hat der Abbruch des ersten Gebäudes auf dem Gelände der historischen Fronfeste begonnen. Hier entsteht bis zum nächsten Jahr das stationäre Hospiz „Siloah“ mit zwölf Plätzen für unheilbar kranke und sterbende Menschen. Der Turm der ehemaligen Stadtbefestigung und die Fassaden der beiden Nachbarhäuser bleiben stehen und werden in das neue Gebäude integriert. Alles andere wird abgerissen. Bauherr und Abbruchfirma wollen dabei behutsam vorgehen. Baugeschichtlich wertvolle Stücke, wie Türgewände, Natursteinpflaster und ein Teil der alten Dachziegel, wurden bzw. werden geborgen und beim Neubau wiederverwendet. Der Abbruch erfolge kontrolliert und in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde, heißt es seitens des Bauherren und künftigen Betreibers, der gemeinnützigen Gesellschaft Christliches Hospiz Ostsachsen. Hinsichtlich des Naturschutzes sei der Zeitpunkt des Abrisses günstig. Während der kalten Jahreszeit sei nicht mit bewohnten Vogelnestern und Fledermauswohnstuben zu rechnen. (SZ)

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