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Abkehr von Parteipolitik liegt im Trend

Ein Kommentar von Peter Anderson über die Freien Wähler

Peter Anderson
Peter Anderson © Claudia Hübschmann

Der Ansatz der Freien Wähler klingt vielversprechend. Das Schubladendenken von links und rechts hat ausgedient. Viele Politiker lassen sich in diese tradierten Muster nicht mehr einfach einordnen. Gleichzeitig sind die Bürger des Parteiengezänks um des Gezänks Willen überdrüssig. Die Modernisierung der Schulen, der Ausbau der Kindergärten, die Integration der Flüchtlinge – für alle diese Aufgaben werden auf kommunaler Ebene vernünftige und schnelle Lösungen benötigt, bei denen Parteipolitik eine völlig untergeordnete Rolle spielt.

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So vielversprechend der Grundgedanke von einer unmittelbar an den praktischen Bedürfnissen orientierten Politik auch sein mag, birgt er doch gleichzeitig mehrere Herausforderungen: Die Freien Wähler werden hart daran arbeiten müssen, ein erkennbares Profil zu entwickeln. Und sie müssen aufpassen, nicht zum Wünsch-Dir-Was-Verein zu werden. Mit den beschränkten Mitteln der öffentlichen Haushalte lassen sich nicht alle Träume finanzieren. Prioritäten sind nötig. Hoffnungsträger und gehypte neue Bewegungen hat es in der Politik schon oft gegeben. Denken wir nur an die Piraten. Diese verschwanden allerdings auch so schnell von der Bildfläche, wie sie aufgetaucht waren.

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