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Dresden

Abriss an Augustusbrücke wird vorbereitet

Die kleine Behelfsbrücke hat ausgedient. Es wird aber noch lange dauern, bis alle Fußwege fertig sind. Das führt auch zu Sperrungen.

© SZ/Peter Hilbert

Fast zwei Jahre lang nutzten Fußgänger und Radfahrer die Stahlfachwerk-Brücke, die das Terrassenufer überspannt. Sie war nötig, da der marode erste Bogen der Augustusbrücke über der Straße abgerissen und neu gebaut werden musste. Im Oktober 2017 eröffnet, hat das kleine Behelfsbauwerk jetzt ausgedient. Denn am vergangenen Freitag wurde der fünf Meter breite Geh- und Radweg auf der elbaufwärts liegenden Brückenseite freigegeben, die saniert ist. Jetzt haben die Arbeiten auf der anderen Hälfte begonnen.

Die Bauleute bereiten derzeit den Abbau der Fußgängerbrücke vor. So waren am Montag Bagger mit Abbruchhämmern am Ausleger dabei, den Asphalt des Anschlusses am Theaterplatz abzubrechen. Am Dienstag hoben sie bereits die Betonelemente aus, die den Weg begrenzten. Abgebaut wird die Behelfsbrücke erst an einem Wochenende im September oder Oktober. Dabei muss das Terrassenufer noch einmal gesperrt werden, teilt die Stadt mit. Der genaue Termin stehe aber noch nicht fest. Ist die kleine Brücke weg, verschwinden auch ihre Fundamente und der Behelfsgehweg direkt an der Elbe. Dann können die beiden Fußwege neben der Fahrbahn unter dem ersten Brückenbogen wieder freigegeben werden. Derzeit verlegen Straßenbauer bereits die Granitkrustenplatten.

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Die Sanierung der Augustusbrücke hat sich aber erheblich verzögert. Beim Baubeginn im Frühjahr 2017 war noch geplant, dass die Arbeiten bis März 2019 abgeschlossen werden. Doch daraus wurde nichts. Zuerst musste die Fertigstellung auf Ende 2019 und dann auf Sommer 2020 verschoben werden. Als Gründe dafür führt die Stadt die Überraschungen bei der Sanierung des 1910 fertiggestellten Bauwerks an. So mussten Brückenteile zusätzlich gesichert werden.

Jetzt geht es so weiter. Nach dem neuen Plan soll die Brücke nicht vor Sommer 2021 saniert sein. Die Stadt hält es jedoch für möglich, dass der zweite Gehweg bereits vor der Übergabe schon Ende 2020 wieder freigegeben werden kann. Für Kraftfahrzeuge bleibt sie jedoch gesperrt. Nur Straßenbahnen, Rettungsfahrzeuge, Stadtrundfahrten und Taxis dürfen sie künftig noch nutzen.

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