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Abriss der alten Schule hat begonnen

Fünf Monate später als geplant, haben die Arbeiten an der Oschatzer Straße begonnen. Ein Kabel hat alles verzögert.

© Dietmar Thomas

Von Sylvia Jentzsch

Ostrau. Das lange Warten hat ein Ende. Der Bagger beißt sich in das Gebäude, in dem sich einst die Schule, später die Kinderkrippe und danach der Jugendclub befanden. Weil es keine neue Nutzung und auch keinen Käufer gab, hatten die Gemeinderäte den Abriss beschlossen. Auf dem Areal sollen ein Verkehrsgarten und eine neue Zufahrt für die Kita „Jahnataler Wiesenstrolche“ entstehen.

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Eigentlich war der Abriss schon vor Monaten geplant. „Doch bei einer Probeschachtung wurde festgestellt, dass das Stromkabel von Mitnetz Strom nicht wie angenommen im Gehweg, sondern auf dem Grundstück liegt“, erklärte Bürgermeister Dirk Schilling (CDU). Die Umverlegung dauerte eine ganze Zeit. Nun endlich können die Arbeiten beginnen.

Die Gemeinde bekommt für das Vorhaben Fördergeld aus dem Programm „Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum“. Insgesamt sollen der Abriss und der Bau des Verkehrsgartens 179 000 Euro kosten. 135 000 Euro bekommt die Gemeinde aus dem Förderprogramm. 44 000 Euro Eigenmittel steuert die Kommune bei.

Die Lage ist ideal. Immerhin kann die Anlage von den etwa 120 Schulkindern und 140 Mädchen und Jungen der Kita genutzt werden. Allerdings wird der Verkehrsgarten nicht nur den Einrichtungen vorbehalten bleiben, sondern öffentlich zugängig sein. Bei dem Verkehrsgarten handelt es sich um ein kombiniertes Areal zur Erholung und zum Spielen. Dort könnten die Mädchen und Jungen mit dem Roller, Bobbycar, dem Fahrrad oder Puppenwagen spielerisch Verkehrsregeln lernen.

So ist geplant, einen Kreisverkehr anzulegen, es gibt Haupt- und Stoppstraßen, einen Fußgängerüberweg und Parkplätze, auf die der Roller oder das Fahrrad richtig abgestellt werden sollen. Auch an eine Geschwindigkeitsbegrenzung von zehn Kilometern in der Stunde sollen sich die Kinder halten - rein spielerisch. „Ich bin mir sicher, dass der Verkehrsgarten das Areal von Schule, Bibliothek und Kita noch attraktiver macht“, so der Bürgermeister.