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Pirna

Abschied von der Kanzel

Die Pirnaer Superintendentin Uta Krusche-Räder geht in den Ruhestand - und nun wieder zurück in ihre alte Heimat.

Uta Krusche-Räder bei ihrer Abschiedspredigt in St. Marien: "Am liebsten würde ich euch alle umarmen."
Uta Krusche-Räder bei ihrer Abschiedspredigt in St. Marien: "Am liebsten würde ich euch alle umarmen." © Daniel Förster

Die erste Superintendentin der evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsens geht in den Ruhestand. Nach fast 14 Jahren als leitende Geistliche des Kirchenbezirkes Pirna wurde Uta Krusche-Räder am vergangenen Sonntag während eines Gottesdienstes verabschiedet und von ihrem Dienst entpflichtet.

Dem feierlichen Akt in der Pirnaer Stadtkirche "St. Marien" wohnten viele Pfarrer der Region, aber auch treue Gemeindeglieder, der Kirchenvorstand sowie Lokalpolitiker bei. Uta Krusche-Räder hielt ihre Abschiedspredigt, während Pirnaer Pfarrer Cornelius Epperlein das Tagesgebet sprach und gemeinsam mit dem nunmehr amtierenden Superintendenten Michael Schleinitz - zugleich Pfarrer der Philippus-Kirchgemeinde Lohmen - den Gottesdienst gestaltete.

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Nach dem Festgottesdienst wurden die Besucher vor dem Eingangsportal des Gotteshauses von Klängen des Posaunenchor empfangen. Währenddessen  verabschiedeten sich Gemeindeglieder am Hauptportal der Kirche noch einmal persönlich von Uta Krusche-Räder und gaben ihr Wünsche mit auf ihren kommenden Lebensweg.

Am 8. Oktober 2006 war Uta Krusche-Räder mit großem Zeremoniell als erste Frau an der Spitze einer sächsischen Superintendentur in ihr Amt eingeführt worden, zugleich übernahm sie die erste Pfarrstelle in der Pirnaer Kirchgemeinde. Bevor sie nach Pirna kam, hatte sie als Pfarrerin über 20 Jahre die Kirchgemeinde in Schneeberg im Erzgebirge geleitet. Dorthin kehrt sie jetzt im Alter von 63 Jahren zurück.

Wegen Corona-Auflagen konnten an dem Abschiedsgottesdienst nur 300 Menschen teilnehmen.

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