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Kamenz

Abschiedsstimmungim Stadtrat

In Pulsnitz tagte das Gremium jetzt zum letzten Mal. Wann sich der im Mai neu gewählte Rat zur ersten Sitzung trifft, ist offen.

In Pulsnitz tagte letztmals der Stadtrat in aktueller Besetzung.
In Pulsnitz tagte letztmals der Stadtrat in aktueller Besetzung. © Archivfoto: René Plaul

Pulsnitz. Der Pulsnitzer Stadtrat tagte am Montag zum letzten Mal in der aktuellen Besetzung. Damit war die 67. auch die letzte Beratung der Legislaturperiode. So kam gegen Ende der Mammutsitzung über mehr als drei Stunden auch Abschiedsstimmung auf. Von den 18 Räten wird im neuen Rat nur noch die Hälfte wieder mit am Tisch sitzen. Manche waren wie Ingolf Klotzsche nach zwei Legislaturperioden nicht mehr angetreten, andere schafften über die Liste nicht mehr den Sprung in die Ratsrunde. So hat die SPD ihren einzigen Sitz verloren. Dafür sind künftig Grüne und AfD vertreten. Im Rat werden viele neue Gesichter zu sehen sein.

Wann die konstituierende Sitzung des neuen Rates stattfinden wird, ist noch nicht genau klar. Das Wahlergebnis wurde nach der pulsnitzinternen Prüfung am 8. Juni bekannt gemacht. Während der Einspruchsfrist gab es keine Einwände. Jetzt hat das Landratsamt vier Wochen Zeit zu prüfen. Das amtliche Ergebnis sollte dann feststehen. Dann sind Ferien. So folgt erst einmal eine längere Pause in der Ratsarbeit. Zeitnah nach deren Ende im August sollte der neue Rat dann zügig zusammenkommen. Das wird voraussichtlich in der zweiten Augusthälfte sein.

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Ingolf Klotzsche, der für die Freunde der Feuerwehr im Rat mitarbeitete, erinnerte an fröhliche, ernste und schwere Stunden in der Ratsarbeit. Eine Einzelmeinung werde schnell übergangen, schätzte er ein. Deshalb sei es sein Rezept gewesen, zu nerven und immer wieder zu fragen. Beispiele sind der Ausbau der S 104 und das Thema Radweg zwischen Friedersdorf und Pulsnitz. An dem Thema muss nun ein anderer Stadtrat dranbleiben. Denn ist nach wie vor offen. Klotzsche riet den neuen Abgeordneten, ebenfalls hartnäckig an ihren Themen dranzubleiben und sich nicht übergehen zu lassen. Heike Kühnel bedankte sich für die Jahre der Zusammenarbeit. Es sei schön gewesen, auch kleine Dinge bewegen zu können. Und wenn es nur um die Markierung und die Anzahl der Pkw-Stellplätze am Bahnhof ging. Sie freue sich, dass es nun drei mehr sind. Und vielleicht trete sie ja als Nachrückerin auf der CDU-Liste auch wieder ins Gremium ein.

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