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Löbau

Abwanderung: Gefahr für die Demokratie?

"Frauenmangel führt zu Fremdenfeindlichkeit", behauptet Katja Salomo in ihrer Studie. Am 14. November wird mit ihr und dazu in Löbau diskutiert.

Symbolbild
Symbolbild © Matthias Weber

Eine hohe Abwanderung und alternde Bevölkerung, zu viele Männer und zu wenig Frauen: Für Katja Salomo fördert die problematische demografische Entwicklung im ländlichen Raum die Fremdenfeindlichkeit und den Nationalismus.

Am 14. November ab 18.30 Uhr ist die Soziologin und Autorin der Studie "Abwanderung, Alterung, Frauenschwund - Die verkannte Gefahr für eine offene Gesellschaft" zu einem Vortrags- und Diskussionsabend im Saal der Volkshochschule Löbau zu erleben. Das teilt die Initiative "Frauen.Wahl.LOKAL Oberlausitz" mit, welche die Veranstaltung mit der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung organisiert. 

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An dem Abend soll darüber nachgedacht werden, welche Schlussfolgerungen für die kommunalpolitische Arbeit gezogen werden müssen, um den Tendenzen entgegenzuwirken. Bei der Diskussionsrunde dabei sind neben Katja Salomo vom Wissenschaftszentrum Berlin auch Bildungsreferent Peter Bienwald von der Landesarbeitsgemeinschaft Jungen- und Männerarbeit Sachsen, Frauen vom "Frauen.Wahl.LOKAL Oberlausitz" und Bürgermeister aus Ostsachsen. Moderiert wird diese von der Journalistin Alexandra Gerlach aus Meißen. 

Aufgrund begrenzter Plätze und für eine offene Gesprächsatmosphäre ist eine Anmeldung bis 10. November an [email protected] notwendig

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