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Pirna

Acht Körperverletzungen beim Stadtfest

Zur Sause in diesem Jahr in Pirna gab es einige handfeste Streitigkeiten. Auch der Rettungsdienst musste häufig zu Einsätzen ausrücken.

Stadtfest 2019: Viel Licht, aber auch ein wenig Schatten. © Archiv/Marko Förster

Beim Stadtfest Pirna in diesem Jahr gab es acht handfeste Auseinandersetzungen. Das hat die Einsatzleitung des Polizeireviers Pirna registriert. „Derartige Straftaten sind bedauerlich, jedoch nicht untypisch für derartige Feste – insbesondere, wenn Alkohol eine Rolle spielt“, so Polizeisprecher Marko Laske.

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 So soll unter anderem ein 32-Jähriger eine junge Frau angebaggert haben. Das hätte ihrem Freund nicht sonderlich gefallen, sodass es zu einer Rangelei kam. Dem jungen Mann waren zwei weitere zu Hilfe geeilt. Der 32-Jährige verletzte sich an der Schulter, biss aber einen Sicherheitsmann, der ihn aus dem Geraufe holen wollte, in die Hand. Neben anderen „Schubsereien und Beleidigungen“ leistete ein Delinquent in einem anderen Fall Widerstand gegen die Polizeibeamten.

Die für die Erstversorgung in Bereitschaft stehenden ehrenamtlichen Helfer vom DRK wurden zu insgesamt 60 Einsätzen gerufen. Das sei normal, berichtet Einsatzleiter Christopher Neidhardt, stellvertretender Leiter vom DRK-Rettungsdienst. In zehn Fällen musste der Rettungsdienst die betroffenen Verletzten oder Erkrankten in die Klinik fahren. 23 Pflaster wurden geklebt. Zweimal klagten Patienten, darunter eine 60 Jahre alte Frau, über Herz-Kreislauf-Beschwerden. Insgesamt sei das Fest friedlich und entspannt verlaufen, sagt Neidhardt. Die Abwicklung der Einsätze sei in Zusammenarbeit mit dem Veranstalter inzwischen „in der Organisation sehr routiniert“. Ursache für kleinere Zwischenfälle seien oft übermäßiger Alkoholkonsum oder die Folgen von Rangeleien gewesen. Ein 19-Jähriger und eine etwa 40 Jahre alte Frau hatten so lange getrunken, bis sie nicht mehr ansprechbar waren. Ein weiterer Mann klagte nach einer Schlägerei über einen schmerzenden Kiefer, ein anderer hat sich den Fuß vertreten und das Sprunggelenk verletzt. Die 30 Einsatzkräfte vom DRK Kreisverband Pirna inklusive dem Jugendrotkreuz und der Wasserwacht sind laut Neidhardt von der DRK-Bereitschaft Schönfeld-Weißig unterstützt worden. Zwei Ehrenamtliche vom Kreisauskunftsbüro hätten geholfen, Vermisste wieder zu finden.

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