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Achtung: Fuß vom Gas in Oberoderwitz

Auf der B96 gilt jetzt vor der Kindertagesstätte Tempo 30. Der Elternrat hatte die Geschwindigkeitsbegrenzung beantragt.

Ab jetzt gilt Tempo 30 vor der Kita an der B 96 in Oberoderwitz. © Foto: Matthias Weber

An die neuen Tempo-30-Schilder muss sich so mancher Autofahrer wohl erst gewöhnen: Seit wenigen Tagen heißt es an der Bundesstraße 96 vor der Kindertagesstätte in Oberoderwitz: Fuß vom Gas. Die Geschwindigkeitsbegrenzung war im vergangenen September von den Eltern der Kita-Kinder beantragt worden. Im Oktober hatte es einen Vor-Ort-Termin mit Vertretern der Gemeinde, des Landratsamts und der Polizei gegeben, nach dem eine Tempo-30-Zone vor der Kindertagesstätte als sinnvoll erachtet wurde. Die Einfahrt zur Kindertagesstätte befindet sich aus Richtung Zittau ausgangs eines Kurvenbereichs. Das vor allem hatte den Ausschlag für die Entscheidung gegeben.

Vorige Woche haben Mitarbeiter der Straßenmeisterei die Schilder aufgestellt. Sie sollen jetzt dauerhaft für eine Geschwindigkeitsbegrenzung vor der Kita sorgen. Rechtlich ist die Einrichtung von Tempo-30-Begrenzungen vor Kindereinrichtungen klar geregelt. "Laut Straßenverkehrsordnung sind sie dort anzuordnen, wo es aufgrund der besonderen Umstände zwingend erforderlich ist", erklärt Franziska Glaubitz vom Landratsamt. Solche innerörtliche Geschwindigkeitsbeschränkungen können bei Bedarf  im unmittelbaren Bereich vor Kindertagesstätten, Schulen, Alten- und Pflegeheimen oder Krankenhäusern angeordnet werden. 

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"Für die Sicherheit der Kinder ist das eine gute Sache", sagt Heike Sattler, die stellvertretende Leiterin der Kindertagesstätte "Knirpsenland". Zwar sei vor der Kita zum Glück noch nie etwas passiert, aber es könne auf keinen Fall schaden, wenn Autos jetzt langsamer vorbeifahren. "Je mehr Sicherheit für die Kinder, umso besser", sagt sie. Auch die Gemeinde hatte das Anliegen der Eltern unterstützt.

Für Unmut unter den Autofahrern hatte am vergangenen Freitag allerdings die Tatsache gesorgt, dass Mitarbeiter des Landratsamts schon wenige Stunden nach dem Aufstellen der Tempo-30-Schilder mit einem mobilen Blitzgerät vor dem Kindergarten angerückt waren. (SZ/ju)

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