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Sebnitz

Ärger am Ottendorfer Weg

Noch bis Oktober wird in Hertigswalde gebaut. Für die Ottendorfer gibt es eine kurze Umleitung. Aber wie lange noch?

© Symbolfoto: Schulze

Die Anwohner vom Ottendorfer Weg in Sebnitz-Hertigswalde sind genervt. Über die unbefestigte Straße fahren seit Tagen die Einwohner von Ottendorf. Ihnen wurde die kurze Umleitung genehmigt. Damit umgehen sie einen viel längeren Weg über Saupsdorf. Der Grund: In Hertigswalde lässt der Landkreis die Fahrbahn auf einer Länge von rund 600 Metern komplett erneuern. Es handelt sich um einen noch unsanierten Abschnitt zwischen zwei bereits zuvor erneuerten Bereichen. Die Straße wird laut Landratsamt auf einer Breite von 5,50 Meter ausgebaut. Die Bauarbeiten werden bis Ende Oktober andauern.

Ob die Ottendorfer bis dahin die kurze Umleitungsstrecke weiter nutzen dürfen, ist fraglich. Denn im Sebnitzer Rathaus häufen sich die Beschwerden der Anwohner vom Ottendorfer Weg. Zu hohe Staubbelastung, weil einige Autofahrer offenbar sehr schnell über den sandgeschlämmten Weg brettern. Oberbürgermeister Mike Ruckh (CDU) kündigte an: „Wenn sich die Situation deutlich verschlechtern sollte, können wir auch komplett die Durchfahrt sperren. Dann dürfen nur noch die Anwohner des Ottendorfer Weges durch und Busse“, sagt er. Die Stadt habe sich dazu entschlossen, die kleine Umleitung freizugeben, da es sonst eben von den Ottendorfern Kritik wegen der langen Umleitungsstrecke gehagelt hätte. Das allerdings setze die Rücksichtnahme aller Kraftfahrer voraus.

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Als erste Zwangsmaßnahme wurde nun ein Tempo-20-Schild aufgestellt. Darüber hinaus versicherte Ottendorfs Ortsvorsteher Dominique Weidensdörfer, dass man aktuell daran sei, die motorisierten Einwohner zu sensibilisieren. (SZ/aw)