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AfD-Chef Lucke: Südländer raus aus dem Euro

Die Alternative für Deutschland (AfD) wirft der Bundesregierung Fehlinformationen über die Lage der Euro-Krisenstaaten vor. AfD-Chef Bernd Lucke bekräftigte die Forderung der Partei nach einem Ausschluss der Südländer aus der Eurozone.

© dpa

Berlin. Die Alternative für Deutschland (AfD) hält die Krise der Eurozone für weiter ungelöst und wirft der schwarz-roten Bundesregierung Fehlinformationen über die tatsächliche Lage vor.

„Hier wird der Öffentlichkeit Sand in die Augen gestreut“, sagte AfD-Chef Bernd Lucke am Mittwoch in Berlin. Teilweise sei die Lage schlimmer als zu Beginn der Krise vor vier Jahren; die Situation in Frankreich sei „alarmierend“. Lucke bekräftigte die Forderung der AfD, die Südländer müssten die Eurozone verlassen.

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Über die Lage in Griechenland werde bewusst falsch informiert, betonte der Hamburger Wirtschaftsprofessor. So habe das Defizit dort 2013 etwa 13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen, auch ohne Berücksichtigung der Zinslast liege es immer noch bei 8,8 Prozent. Die Behauptung, Griechenland habe einen „Primärüberschuss“ erzielt, also ohne Zinszahlungen mehr eingenommen als ausgegeben, sei falsch.

Der Bundesregierung warf Lucke vor, durch die Einführung des Mindestlohns und ihrer Rentenpläne die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu verschlechtern. Ausdrücklich unterstützte er die Kritik vom Wirtschaftsflügel der CDU an den von der SPD durchgesetzen Reformen. (dpa)